Smartbroker sichert sich 20 Millionen Euro für Wachstum mit Altersvorsorgedepots
Die Smartbroker Holding AG hat die Zusage für eine Betriebsmittelkreditlinie von bis zu 20 Millionen Euro erhalten. Die Finanzierung soll variabel auf EURIBOR-Basis verzinst werden und zunächst bis Ende 2030 laufen. Smartbroker kann die Mittel abhängig vom jeweiligen Bedarf abrufen und will sie sowohl für das operative Geschäft als auch für weitere Investitionen in Smartbroker+ einsetzen. Die Zustimmung des Aufsichtsrats steht noch aus und soll in den kommenden Tagen erfolgen.
Einen Schwerpunkt der zusätzlichen Finanzierung sieht das Unternehmen beim geplanten Start des staatlich geförderten Altersvorsorgedepots Anfang 2027. Smartbroker+ will sowohl ein Standarddepot mit einer Kombination aus Aktien- und Anleihe-ETF samt altersabhängiger Umschichtung als auch eine Variante für Selbstentscheider anbieten. Letztere soll Anlegern die Auswahl aus den gesetzlich zugelassenen Fonds, ETFs und Anleihen ermöglichen. „Marktexperten gehen von einem Kundenpotenzial von mehr als 20 Millionen Menschen in den kommenden Jahren aus”, so das Berliner Unternehmen.
„Smartbroker+ ist bereits heute einer der preiswertesten Online-Broker in Deutschland. Diesen Anspruch übertragen wir auf das Altersvorsorgedepot: Wir wollen eines der günstigsten Angebote im Markt etablieren. Vor allem bei einer Ansparphase von 30 oder gar 40 Jahren ist der Kostenfaktor für die Kundinnen und Kunden entscheidend, jeder Zehntelprozentpunkt macht am Ende einen spürbaren Unterschied beim Vermögen im Alter. Während der Gesetzgeber beim Standarddepot Effektivkosten von bis zu 1 Prozent pro Jahr zulässt, werden wir selbstverständlich deutlich darunter bleiben und damit auch klar günstiger sein als viele etablierte Anbieter”, sagt André Kolbinger, CEO der Smartbroker Holding AG.
Prognose für 2026 bleibt unverändert
Auf die laufende Jahresprognose hat die neue Kreditlinie keinen Einfluss. Smartbroker erwartet für 2026 weiterhin einen Konzernumsatz zwischen 67 und 72 Millionen Euro sowie ein operatives EBITDA zwischen minus 1,5 und plus 1,5 Millionen Euro. In der Planung sind Marketingausgaben von rund 12 Millionen Euro für die Gewinnung neuer Kunden enthalten.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Smartbroker Holding AG.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Smartbroker Holding AG Aktie: Kurs, Chart und Kennzahlen

