HMS Bergbau knackt die Umsatzmilliarde
HMS Bergbau hat im ersten Halbjahr 2026 den Umsatz um rund 71 Prozent von 643 Millionen Euro auf etwa 1,1 Milliarden Euro gesteigert. Das EBITDA der Berliner Rohstoffkonzerns erreichte 22,5 Millionen Euro nach 8,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Darin stecken allerdings positive Einmaleffekte von 8,4 Millionen Euro aus der Konsolidierung des südafrikanischen Bergbauunternehmens Hoshoza Resources Vryheid. Bereinigt um Sondereffekte kam HMS Bergbau auf ein EBITDA von 14,1 Millionen Euro. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist zudem eingeschränkt, da die damaligen Zahlen noch nach HGB erstellt wurden.
Im Handelsgeschäft sorgten insbesondere Massenschüttgüter und Flüssigbrennstoffe für hohe Volumina. März und April waren nach Angaben von HMS Bergbau gemessen an der bewegten Tonnage die bislang stärksten Monate der Unternehmensgeschichte. Zugleich baut der Konzern das Geschäft mit Metallerzen aus und hat für das südafrikanische Chromerzprojekt Langpan eine mindestens achtjährige Vereinbarung zur vollständigen Abnahme der Förderung abgeschlossen. Neu hinzu kommt das eigene Minengeschäft: Im ersten Halbjahr haben die Kohleminen in Südafrika und Botswana die Produktion aufgenommen und sollen noch 2026 ihre volle Produktionsleistung erreichen.
Die Jahresprognose bleibt unverändert. HMS Bergbau erwartet 2026 einen Umsatz von 2 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von 35 Millionen Euro nach 23,1 Millionen Euro im Vorjahr. Mögliche weitere Ergebniseffekte aus Hoshoza Resources Vryheid sind in ihrer Höhe derzeit noch nicht absehbar.
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