Nynomic schafft den Sprung zurück in die EBIT-Gewinnzone
Nynomic hat im ersten Halbjahr 2026 den Umsatz um 13 Prozent auf 47,7 Millionen Euro gesteigert. Deutlich stärker fiel die Veränderung beim operativen Ergebnis aus: Nach einem EBIT-Verlust von 2,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum erzielte der Konzern aus dem holsteinischen Wedel nun einen Gewinn von 1,8 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmens profitiert die Ergebnisentwicklung unter anderem von der gesenkten Fixkostenbasis und ersten Skalierungseffekten bei steigenden Umsätzen.
Zusätzlichen Rückenwind für das norddeutsche Tech-Unternehmen signalisiert die Entwicklung der Aufträge. Der Auftragsbestand von Nynomic erreichte Ende Juni 63,5 Millionen Euro und lag damit rund 46 Prozent über dem Vorjahreswert von 43,4 Millionen Euro. Als Treiber der Umsatzentwicklung nennt der Spezialist für optische Messtechnik eine wieder anziehende Nachfrage in seinen Kernmärkten. Für das zweite Halbjahr rechnet Nynomic mit einer weiteren Wachstumsbeschleunigung. Hintergrund seien „strukturelle Impulse aus der fortschreitenden Digitalisierung und dem Ressourcenbedarf der Künstlichen Intelligenz”.
Die Jahresprognose bestätigt Nynomic vor diesem Hintergrund. Für 2026 werden weiterhin Umsätze zwischen 100 Millionen Euro und 105 Millionen Euro sowie eine EBIT-Marge von 6 bis 8 Prozent erwartet.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Nynomic AG.
