Hugo Boss: Gewinnprognosen werden reduziert
Die Frasers Group hält inzwischen direkt und über Put-Optionen 78,05 Prozent an Hugo Boss. Man hatte Aktionären ein öffentliches Übernahmeangebot zu je 38,00 Euro je Aktie gemacht. Vorstand und Aufsichtsrat hatten empfohlen, die Offerte nicht anzunehmen. Die Prämie zum Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate lag bei 4,3 Prozent.
Neben dem Übernahmeangebot sind auch die Zahlen von Hugo Boss von Interesse. Im zweiten Quartal kommt der Modekonzern auf einen Umsatz von 905 Millionen Euro, das ist ein Minus von 10 Prozent. Die Spannungen im Mittleren Osten machen sich bei Hugo Boss bemerkbar. Das EBIT geht um 28 Prozent auf 59 Millionen Euro zurück, der Markt hatte ein höheres Minus erwartet.
Für das Gesamtjahr rechnet Hugo Boss weiter mit einem Umsatzminus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Das EBIT wird bei 300 Millionen Euro bis 350 Millionen Euro gesehen.
Die Analysten der DZ Bank belassen es bei der Halteempfehlung für die Aktien von Hugo Boss. Das Kursziel wird von 42,00 Euro auf 40,00 Euro reduziert.
Für 2026 rechnen die Experten mit einem Gewinn je Aktie von 4,26 Euro (alt: 4,68 Euro). Im kommenden Jahr soll das Plus auf 3,99 Euro (alt: 4,45 Euro) sinken.
Die Aktien von Hugo Boss geben 0,2 Prozent auf 38,01 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten verliert die Aktie fast 7 Prozent.
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