Defama muss den Ausblick auf 2026 anpassen
DEFAMA kann die Prognose für 2026 nicht halten. Das zweite Quartal ist nicht wie erhofft verlaufen. Erwartet wird für das ersten Halbjahr somit ein FFO von 5,0 Millionen Euro bis 5,1 Millionen Euro. Der Gewinn soll bei etwa 1,2 Millionen Euro liegen. Nach dem ersten Quartal meldeten die Berliner einen FFO von 2,6 Millionen Euro und einen Gewinn von 0,925 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr rechnet Defama nun beim FFO mit einem Rückgang um 4 Prozent bis 6 Prozent. Bisher ging man davon aus, den Vorjahreswert (10,8 Millionen Euro) zu erreichen. Der Gewinn soll 2026 bei 2 Millionen Euro bis 3 Millionen Euro auskommen. Bisher peilte man mindestens 5 Millionen Euro an.
Das Ergebnis sollte durch erwartete Verkaufsgewinne positiv beeinflusst werden. Die Verkaufsgewinne sollten mindestens auf Vorjahresniveau liegen. Solche Gewinne werden mit dem Erhalt des Kaufpreises wirksam. Einige Zahlungen dürften trotz einer Beurkundung im laufenden Jahr aber erst 2027 erfolgen. Das hat entsprechende Auswirkungen auf das Ergebnis. Defama rechnet damit, im laufenden Jahr einen oder mehrere Objektverkäufe zu beurkunden, welche zu Verkaufsgewinnen im siebenstelligen Bereich führen werden.
Trotz der Schwierigkeiten will Defama die Dividende auch in diesem Jahr steigern.
Im Herbst soll ein Strategie-Update erfolgen. Dabei sollen die mittelfristigen Ziele angepasst werden.
Zahlen zum ersten Halbjahr wird die im m:access notierte Gesellschaft am 27. August publizieren.
Die Aktien von Defama verlieren 2,2 Prozent auf 21,90 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 22 Prozent nachgegeben.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Deutsche Fachmarkt - DEFAMA.
