H&R: Doppelte Hochstufung der Aktie
Als außergewöhnlich stark werten die Analysten der DZ Bank das zweite Quartal bei H&R. So kommt das EBITDA auf 62,5 Millionen Euro, das ergibt für die ersten sechs Monate ein EBITDA von 84,4 Millionen Euro.
Laut alter Prognose peilte H&R für das Gesamtjahr ein EBITDA von 85 Millionen Euro bis 100 Millionen Euro an. Schon nach dem ersten Halbjahr wird der untere Bereich der Spanne fast erreicht. Daher publiziert H&R mit den Zahlen eine neue Jahresprognose. Erwartet wird nun für 2026 ein EBITDA von 120 Millionen Euro bis 145 Millionen Euro.
Der Konflikt im Mittleren Osten sorgt für die neue Prognose. Die Probleme bei der Straße von Hormus verknappen das Angebot bei Grundölen und Solvaten. So stark wie das zweite Quartal dürfte sich die zweite Jahreshälfte jedoch nicht entwickeln.
Bisher haben die Analysten eine Verkaufsempfehlung für die Aktien von H&R ausgesprochen. Das Kursziel stand bei 5,00 Euro. In der neuen Studie steigt das Kursziel auf 6,20 Euro an. Das neue Votum für den Titel lautet „halten“.
Die Experten rechnen 2026 mit einem Gewinn je Aktie von 1,12 Euro (alt: 0,70 Euro). 2027 sollen es 0,50 Euro (alt: 0,14 Euro) sein. Dann soll es auch eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie geben.
Derzeit notiert die Aktie von H&R noch im regulierten Markt der Frankfurter Börse. Zeitnah dürfte jedoch ein Wechsel ins Segment Scale erfolgen.
Die Aktien von H&R geben 0,3 Prozent auf 6,14 Euro nach. In den vergangenen sechs Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 39 Prozent.
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