YOC setzt auf höhere Profitabilität im zweiten Halbjahr
Die YOC AG hat den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2026 von 17,1 Millionen Euro auf 17,7 Millionen Euro gesteigert. Während das internationale Geschäft um 8 Prozent wuchs, stagnierte der Umsatz in Deutschland angesichts der weiterhin schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen. Die Rohertragsquote des Berliner Adtech-Unternehmens verbesserte sich auf 43,1 Prozent und lag damit rund 1,5 Prozentpunkte über dem Niveau der vorangegangenen Quartale.
Beim Ergebnis verzeichnete YOC Verbesserungen, bleibt unter dem Strich aber in den roten Zahlen. Das operative EBITDA erhöhte sich um 30 Prozent von 0,5 Millionen Euro auf 0,7 Millionen Euro. Der Konzernverlust verringerte sich von 0,7 Millionen Euro auf 0,6 Millionen Euro. Zusätzlich arbeitet das Management an einer Verbesserung der Fixkostenstruktur, die auch über 2026 hinaus wirken soll.
„Insbesondere in Deutschland erwarten wir wieder eine positive Umsatzentwicklung. Gleichzeitig gehen wir davon aus, unsere Rohertragsquote im Jahresverlauf 2026 weiter zu verbessern und die Profitabilität zu steigern. Unterstützt wird diese Entwicklung durch die konsequente Weiterentwicklung unserer Handelsplattform VIS.X”, sagt Dirk Kraus, CEO der YOC AG. Investitionen in Automatisierung, künstliche Intelligenz und datenbasierte Optimierung sollen die Skalierbarkeit erhöhen. Zu den Entwicklungsschwerpunkten zählen neue Funktionen sowie die Integration von Connected TV als zusätzlichem Werbekanal.
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