UMT: „Eine für nahezu alle Branchen einsatzbereite KI”
Die UMT United Mobility Technology AG erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2026 den Break-even, nennt zu den erwarteten Ergebnissen aber keine konkreteren Zahlen. Bis zum Jahresende will das Münchener Unternehmen 30 bis 40 Neukunden gewinnen und eine annualisierte wiederkehrende Umsatzbasis von 0,5 Millionen Euro bis 0,8 Millionen Euro erreichen. Für das vierte Quartal strebt UMT eine Run-Rate von acht bis zehn Neukunden pro Monat an. Die typische Zeit bis zum Vertragsabschluss liege inzwischen bei rund 20 Tagen, so UMT am Montag.
„Die Nachfrage steigt, die Abschlusszeiten sinken”, sagt UMT-Chef Erik Nagel. „Wir haben nun eine für nahezu alle Branchen einsatzbereite KI mit lernfähigen Agenten, die wir in wenigen Schritten an die Prozesse des Kunden anpassen können. Dazu haben wir Vertrieb, Kundenansprache und Abschlussprozess nun so aufgestellt, dass wir sehr schnell sind und eine entsprechende Dynamik sichtbar und zu erwarten ist.”
Für 2027 gibt UMT erstmals konkrete Finanzziele aus. Erwartet werden Umsatzerlöse zwischen 1,2 Millionen Euro und 1,5 Millionen Euro bei einer Umsatzmarge von 60 bis 70 Prozent. Grundlage der Planung sind zwei marktreife Produktlinien auf Basis der UMS Vision AI Plattform sowie der nach Unternehmensangaben beschleunigte Vertrieb. UMT berichtet zudem von einer steigenden Zahl namhafter Kunden und will die wiederkehrenden Umsätze in den kommenden Monaten weiter ausbauen.
Im Mittelpunkt des Angebots stehen der Catchflow Agent Autobot und UMS Vision AI. Der Catchflow Agent automatisiert Dokumenten- und Datentransfers bei Importprozessen in die Europäische Union, unter anderem bei Fangbescheinigungen und der Übertragung in das EU-System TRACES. UMS Vision AI richtet sich dagegen an Transport- und Logistikunternehmen und soll wiederkehrende Prozesse etwa bei Aufträgen, Lieferscheinen, Zollunterlagen und Rechnungsabgleichen automatisieren. UMT sieht vor allem in regulierten und dokumentenintensiven Branchen weiteres Wachstumspotenzial.
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