NFON senkt Prognose für 2026
NFON muss nach einem schwächeren ersten Halbjahr die Erwartungen für das Gesamtjahr zurückschrauben. Der Umsatz des Münchener Unternehmens sank in den ersten sechs Monaten 2026 von 44,2 Millionen Euro auf 42,5 Millionen Euro. Gleichzeitig ging das bereinigte EBITDA von 5,7 Millionen Euro auf 4,4 Millionen Euro zurück. Belastet wird das Geschäft nach Angaben des Cloud-Telefonie-Anbieters vor allem durch die zurückhaltende Investitionsbereitschaft vieler Unternehmenskunden, längere Entscheidungszyklen bei größeren Projekten und eine schwächere Entwicklung der Businesstelefonie.
Für 2026 erwartet NFON nun einen Umsatz zwischen 84,5 Millionen Euro und 86,0 Millionen Euro. Zuvor hatte das Unternehmen noch ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Deutlicher fällt die Korrektur bei der Prognose für das operative Ergebnis aus: Das bereinigte EBITDA soll nur noch 9,5 Millionen Euro bis 10,5 Millionen Euro erreichen, nachdem NFON bislang mit mehr als 12 Millionen Euro gerechnet hatte.
Wachstum verzeichnet NFON dagegen nach eigenen Angaben mit den Angeboten Intelligent Assistant und Kundenengagement. Die wiederkehrenden Umsätze in diesen strategischen Bereichen haben sich im ersten Halbjahr nach Angaben des Unternehmens deutlich positiv entwickelt. „Die positiven Beiträge aus den strategischen Wachstumsbereichen Intelligent Assistant und Kundenengagement reichen nach aktueller Einschätzung im weiteren Jahresverlauf noch nicht aus, um die schwächere Umsatzentwicklung im Bereich Businesstelefonie im Gesamtjahr vollständig zu kompensieren”, so NFON.
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