K+S Aktie: Analysten bleiben trotz guter Zahlen skeptisch
K+S hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet und die EBITDA-Prognose angehoben, doch bei drei Analysten sorgt das nicht für mehr Zuversicht. Deutsche Bank und Jefferies bleiben mit Kurszielen von jeweils 10,50 Euro auf der bearishen Seite, JPMorgan bewertet die Aktie mit „Neutral“ und 13,70 Euro als Ziel - immerhin näher dran an der aktuellen Notierung der Rohstoff-Aktie. Alle drei Zielmarken liegen aber unter dem aktuellen K+S Aktienkurs von 14,380 Euro.
JPMorgan sieht das EBITDA deutlich über der Prognose und verweist zudem auf überraschend starke Absatzmengen. Mit der angehobenen Jahresprognose hat K+S allerdings lediglich zum Marktkonsens aufgeschlossen: Der Mittelpunkt der neuen EBITDA-Prognose entspricht der Konsensschätzung. Für die zweite Jahreshälfte unterstellt die Planung nach Einschätzung des Analystenhauses sogar eine vorsichtigere Entwicklung als bislang von der Börse erwartet. Das Votum bleibt „Neutral“ bei einem Kursziel von 13,70 Euro.
Die Deutsche Bank rät weiterhin zum Verkauf der K+S Aktie und bestätigt das Kursziel von 10,50 Euro. Auch hier werden die Quartalszahlen als besser als erwartet eingestuft. Der höhere EBITDA-Zielkorridor für das Gesamtjahr liefert allerdings keinen neuen Impuls für die Bewertung, da dessen Mittelwert der aktuellen Konsensschätzung entspricht.
Jefferies bleibt ebenfalls negativ und bestätigt „Underperform“ mit einem Kursziel von 10,50 Euro. Das bereinigte EBITDA von K+S übertraf sowohl die eigene Prognose des Analystenhauses als auch den Konsens um 20 Prozent. Dennoch ändert dies nichts am Anlageurteil: Auch Jefferies verweist darauf, dass der Mittelpunkt der angehobenen Jahresprognose lediglich auf Höhe der Markterwartungen liegt.
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