Gesco: „Bestätigen Prognose für das Gesamtjahr 2026”
Gesco hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 248,7 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das EBIT erhöhte sich von 8,3 Millionen Euro auf 12,7 Millionen Euro, die EBIT-Marge lag bei 5,1 Prozent nach 3,5 Prozent. Unter dem Strich stieg das Konzernergebnis nach Anteilen Dritter von 4,5 Millionen Euro auf 7,8 Millionen Euro. Das Ergebnis je Gesco Aktie erreichte 0,75 Euro nach 0,44 Euro im Vorjahr.
Der Auftragseingang erhöhte sich um 13,2 Prozent auf 272,0 Millionen Euro. Das EBITDA stieg von 16,5 Millionen Euro auf 21,8 Millionen Euro. Zur Ergebnisentwicklung trugen Unternehmensangaben vom Mittwoch zufolge unter anderem eine um 1,8 Prozentpunkte gesunkene Materialaufwandsquote sowie reduzierte sonstige betriebliche Aufwendungen bei.
„Die Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigen, dass wir in einem anspruchsvollen Umfeld operativ liefern können. Die deutliche Verbesserung unserer Margen und die solide Auftragsdynamik stimmen uns zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf”, so Gesco-CEO Johannes Pfeffer.
In den Segmenten verlief die Entwicklung unterschiedlich. Materials Refinement & Distribution steigerte den Umsatz um 9,7 Prozent auf 122,0 Millionen Euro und das EBIT von 2,7 Millionen Euro auf 6,5 Millionen Euro. Bei Industrial Assets & Infrastructure stieg der Umsatz um 30,3 Prozent auf 61,3 Millionen Euro und das EBIT auf 3,6 Millionen Euro. Health Care & Life Science verzeichnete dagegen einen Umsatzrückgang um 17,3 Prozent auf 65,4 Millionen Euro und ein EBIT von 6,0 Millionen Euro.
„Insgesamt bestätigen wir die Prognose für das Gesamtjahr 2026”, so Pfeffer. Gesco will einen Umsatz von 515 Millionen Euro bis 530 Millionen Euro erreichen, nach 495,0 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Beim Konzernergebnis nach Anteilen Dritter erwartet die Gesellschaft 15 Millionen Euro bis 20 Millionen Euro, verglichen mit 9,9 Millionen Euro für 2025.
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