STS Group schafft den Sprung in die Gewinnzone
Die STS Group hat im ersten Halbjahr 2026 nicht nur mehr Geschäft gemacht, sondern vor allem beim Ergebnis deutlich zugelegt. Der Umsatz stieg um 9,3 Prozent auf 156,8 Millionen Euro. Das EBITDA verbesserte sich überproportional von 11,0 Millionen Euro auf 14,9 Millionen Euro, womit die EBITDA-Marge von 7,7 auf 9,5 Prozent kletterte. Unter dem Strich gelang die Rückkehr in die schwarzen Zahlen: Nach einem Verlust von 0,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum erzielte STS einen Konzerngewinn von 2,6 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie drehte entsprechend von minus 0,11 Euro auf plus 0,40 Euro.
„Die Umsatzerlöse stiegen in allen drei Segmenten, wobei das Segment China die höchste Wachstumsrate erzielte. Dabei profitierten wir insbesondere von einer steigenden Nachfrage unserer Nutzfahrzeugkunden in China und Europa sowie der weiteren operativen Stabilisierung unseres US-Werks, das einen wichtigen Wachstumsbeitrag für das Segment Plastics leistete”, sagt Alberto Buniato, CEO der STS Group AG, am Dienstag.
Auch beim Cashflow und bei der Verschuldung zeigt die Entwicklung klar nach oben. Der operative Netto-Cashflow erhöhte sich von 9,8 Millionen Euro auf 19,0 Millionen Euro. Gleichzeitig stiegen die liquiden Mittel seit Jahresende von 35,6 Millionen Euro auf 44,9 Millionen Euro, während die Nettofinanzschulden nahezu halbiert wurden: Sie sanken von 20,0 Millionen Euro Ende 2025 auf 10,9 Millionen Euro per Ende Juni. Die Eigenkapitalquote blieb mit 19,0 Prozent nahezu unverändert.
„Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2026 bilden eine hervorragende Grundlage für die Erfüllung unserer Jahresziele”, so Buniato. Für das Gesamtjahr bestätigt der Vorstand seine Prognose, weist allerdings auf eine erwartete schwächere Geschäftsdynamik im zweiten Halbjahr hin. Prognostiziert wird weiterhin ein Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres von 292 Millionen Euro. Das EBITDA soll leicht über dem 2025 erzielten Wert von 23,0 Millionen Euro liegen, die EBITDA-Marge sich im höheren einstelligen Prozentbereich stabilisieren.
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