pferdewetten.de - EBITDA-Sondereffekte: Aus Gewinn wird Millionenverlust
Die pferdewetten.de AG muss ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2025 deutlich nach unten korrigieren. Statt eines leicht positiven EBITDA von gut 700.000 Euro rechnet das Düsseldorfer Unternehmen nun mit einem negativen EBITDA zwischen 3,5 und 3,8 Millionen Euro. Ursache sind nach Unternehmensangaben einmalige Sondereffekte mit einem Gesamtvolumen von derzeit rund 4,3 Millionen Euro. Dazu zählen unter anderem höhere Wertberichtigungen auf offene Forderungen, zusätzliche Aufwendungen im Zusammenhang mit Akquisitionen, mögliche Belastungen aus einem Schuldbeitritt sowie Kosten für Restrukturierungen, IT-Anpassungen und die Abschlussprüfung.
Den negativen Einmaleffekten steht ein positiver Sondereffekt im Finanzergebnis gegenüber. Durch die Senkung des Zinssatzes zweier Wandelanleihen von 7,5 auf 2,5 Prozent erwartet pferdewetten.de im Geschäftsjahr 2025 einen einmaligen positiven Ergebniseffekt von rund 3,4 Millionen Euro. Das endgültige Ausmaß der bilanziellen Anpassungen steht nach Angaben des Unternehmens allerdings noch nicht fest, da die Abstimmungen mit dem Wirtschaftsprüfer andauern.
Für das operative Geschäft im laufenden Jahr zeigt sich der Vorstand dagegen zuversichtlich. Für das erste Halbjahr 2026 erwartet pferdewetten.de ein ungeprüftes operatives EBITDA von rund 3 Millionen Euro und spricht in dem Zusammenhang von einer erfreulichen Entwicklung des Geschäfts.
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