Elmos Semiconductor: „Wir wachsen weiter sehr dynamisch”
Die Elmos Semiconductor SE hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Konzernumsatz um 15,4 Prozent auf 314,5 Millionen Euro gesteigert, nach 272,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Als Grund nennt der Halbleiterhersteller aus Leverkusen die anhaltend hohe Nachfrage nach seinen Lösungen. Das operative EBIT stieg auf 75,8 Millionen Euro, nach 55,7 Millionen Euro, die operative EBIT-Marge verbesserte sich von 20,4 auf 24,1 Prozent. Der Konzernüberschuss lag mit 47,3 Millionen Euro leicht über dem Vorjahr, das Ergebnis je Elmos Aktie bei 2,75 Euro, nach 2,69 Euro.
Deutlich verbessert hat sich die Cash-Generierung des Chip-Konzerns. Der operative bereinigte Free Cashflow stieg um 150 Prozent auf 55,5 Millionen Euro, nach 22,0 Millionen Euro, was einer Marge von 17,7 Prozent entspricht. Getragen wurde das auch von niedrigen Investitionen, die mit 8,8 Millionen Euro nur 2,8 Prozent des Umsatzes ausmachten, nach 6,6 Prozent im Vorjahr. Die Bruttomarge legte von 42,2 auf 45,2 Prozent zu.
„Wir wachsen weiter sehr dynamisch, steigern gleichzeitig unsere Profitabilität und setzen unsere Transformation zu einer nachhaltig höheren Cash-Generierung konsequent fort. Das zeigt, dass unsere strategische Ausrichtung und unser Fokus auf profitables Wachstum mit unseren innovativen Halbleiterlösungen sehr erfolgreich sind”, sagt Arne Schneider, Vorstandsvorsitzender der Elmos Semiconductor SE.
An der Prognose für das Gesamtjahr hält Elmos fest. „Die anhaltend hohe Nachfrage, wichtige Produktneuanläufe und unsere sehr gute Projektpipeline stimmen uns auch für die zweite Jahreshälfte zuversichtlich. Deshalb bestätigen wir unsere Jahresprognose und sehen Elmos hervorragend positioniert, den profitablen Wachstumskurs auch über 2026 hinaus fortzusetzen”, so Schneider.
Erwartet werden ein Umsatzzuwachs von 12 Prozent mit einer Schwankungsbreite von 2 Prozentpunkten sowie eine operative EBIT-Marge von 23 bis 26 Prozent. Der operative bereinigte Free Cashflow soll 19 Prozent des Umsatzes erreichen, ebenfalls mit einer Spanne von 2 Prozentpunkten, die Investitionen sollen bei rund 5 Prozent des Umsatzes bleiben. Der Prognose liegt ein Wechselkurs von 1,15 Dollar je Euro zugrunde.
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