Siemens rüstet HD Hyundais Werften digital aus
Siemens und der südkoreanische Schiffbaukonzern HD Hyundai weiten ihre Partnerschaft aus und haben dazu einen Vertrag im niedrigen dreistelligen Millionenbereich in US-Dollar unterzeichnet. HD Hyundai setzt dabei auf das Xcelerator-Portfolio von Siemens für Industriesoftware und Automatisierung. Anlass ist die wachsende Nachfrage nach größeren und moderneren Schiffbaukapazitäten, insbesondere in den USA. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Um die weltweit fortschrittlichsten Schiffe zu bauen, müssen Schiffbauer eine enorme Komplexität über Millionen von Komponenten hinweg managen. Durch unsere erweiterte Partnerschaft mit HD Hyundai schaffen wir eine skalierbare Blaupause für die digitale Werft der Zukunft, mit Siemens Xcelerator als Kern”, sagt Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.
Gemeinsam wollen beide Seiten ein Modell für eine digitale Werft entwickeln, das den Betrieb und seine Abläufe virtuell abbildet und simuliert. Konstruktion, Produktion, Zulieferer und Werftbetrieb greifen dabei auf dieselbe Datenbasis zu. Nach Darstellung der Unternehmen lässt sich damit die Produktion beschleunigen, die Qualität verbessern und Nacharbeit verringern. Einsetzbar sein soll das Modell sowohl bei neu gebauten Anlagen als auch bei der schrittweisen Modernisierung bestehender Werften im laufenden Betrieb.
Flankierend unterstützen Siemens und HD Hyundai die Gründung eines US-Korea Shipbuilding Technology Cooperation Centers in Washington. Das Zentrum soll die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Industrie und Technologieanbietern bündeln, Modernisierungsstrategien entwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit der Werften in den USA und verbündeten Märkten stärken.
