Serviceware wächst im zweiten Quartal spürbar schneller
Die Serviceware SE hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026, das bis Ende Mai 2026 lief, ihren Gesamtumsatz um 13,0 Prozent auf 62,7 Millionen Euro gesteigert, nach 55,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Tempo zog dabei im Jahresverlauf an: Auf das zweite Quartal entfielen 33,4 Millionen Euro, ein Zuwachs von 20,6 Prozent gegenüber den 27,7 Millionen Euro des Vorjahresquartals. Kräftiger als der Gesamtumsatz wuchs das Geschäft mit SaaS und Services, das im Halbjahr um 18,5 Prozent auf 50,7 Millionen Euro zulegte und inzwischen 80,8 Prozent der Erlöse ausmacht, nach 77,1 Prozent zuvor. Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Geschäftsjahresende am 30. November 2025 um 20,2 Prozent auf 117,1 Millionen Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Beim Ergebnis fielen die Zuwächse geringer aus. Das EBITDA stieg um 4,5 Prozent auf 2,0 Millionen Euro, das EBIT verbesserte sich von 0,02 auf 0,2 Millionen Euro. Belastet wurden beide Kennzahlen durch planmäßige Einmalaufwendungen von 0,4 Millionen Euro, die Serviceware für die Umgestaltung der Konzern- und Mitarbeiterstruktur aufwendete. Hintergrund ist der Umbau auf eine KI-gestützte Plattform, in deren Zuge das Unternehmen die personellen Ressourcen anpasst.
„Serviceware verzeichnet eine sehr gute Nachfrage nach seiner KI-nativen Serviceware Plattform, immer mehr Unternehmen weltweit setzen bei der Digitalisierung und Automatisierung ihrer Serviceprozesse auf unsere Lösungen”, sagt Dirk Martin, CEO von Serviceware. Bei den Kunden verweist man auf Zugänge aus verschiedenen Branchen zwischen Dezember und Mai, darunter Industrie, IT und Verkehr, ohne diese näher zu beziffern.
An der Jahresprognose hält das Unternehmen fest und erwartet für 2025/2026 weiterhin ein Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent sowie einen deutlichen Anstieg von EBIT und EBITDA.

