Gabler deutet die Marktkonsolidierung als Rückenwind für die eigene Strategie
Die Gabler Group hat sich zur Entwicklung im internationalen Unterwassermarkt geäußert und sieht darin ihren eigenen Kurs bestätigt. Nach Darstellung des Lübecker Unternehmens verschiebt sich die Nachfrage von spezialisierten Einzellösungen hin zu integrierten Systemen, in denen Plattformen, Kommunikation, Sensorik und Energieversorgung zusammenspielen. Wer diese Technologien zu Gesamtsystemen verbinden könne, verschaffe sich einen Wettbewerbsvorteil, argumentiert Gabler, das genau darauf seine drei Bereiche Submarine Systems, Subsea Communications & Data und Subsea Power ausrichtet. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Die Anforderungen im Unterwassermarkt verändern sich grundlegend. Gefragt sind heute nicht mehr ausschließlich einzelne Spitzentechnologien, sondern zunehmend deren intelligente Vernetzung zu leistungsfähigen Gesamtsystemen. Deshalb haben wir unser Technologieportfolio in den vergangenen Jahren gezielt um die Bereiche Subsea Communications & Data sowie Subsea Power ergänzt. Mit unseren Kompetenzen in den Bereichen Submarine Systems, Subsea Communications & Data sowie Subsea Power verfügen wir heute über ein breites technologieübergreifendes Portfolio”, so David Schirm, CEO der Gabler Group AG.
Als Beleg für den Wandel verweist Börsenneuling Gabler auf Investitionen und Zukäufe in der Branche, darunter die angekündigte Übernahme von Exail durch Thales und mehrere Akquisitionen von Fincantieri im Unterwasserbereich. Treiber seien der Schutz kritischer Unterwasserinfrastruktur wie Energie- und Datenkabel, der wachsende Einsatz autonomer Unterwasserfahrzeuge sowie die Modernisierung und der Aufbau von U-Boot-Flotten.
Gabler nennt in der aktuellen Mitteilung weder neue Aufträge noch Zahlen, sondern ordnet das Marktumfeld als Rückenwind für die bereits beim Börsengang kommunizierte Strategie ein, komplementäre Technologien organisch und über Zukäufe auszubauen. Auf zuletzt gemeldete Auftragseingänge verweist das Unternehmen dabei nur pauschal.

