HHLA nimmt den Ausblick auf 2026 zurück
Hamburger Hafen und Logistik, kurz HHLA, kann die Prognose für 2026 nicht aufrecht erhalten. Die operativen Beeinträchtigungen im bisherigen Jahresverlauf waren stärker als erwartet. Es laufen Umbaumaßnahmen zur Automatisierung des Containerterminals. Außerdem finden Infrastrukturmaßnahmen beim Schienennetz statt. Das beeinflusst die Umschlag- und Transportmengen negativ. Zudem spüren die Hamburger das gesamtwirtschaftliche Umfeld sowie die geopolitischen Herausforderungen. Ein weiterer Grund ist der harte Winter.
Somit wird es im Teilkonzern Hafenlogistik beim Containerumschlag ein leichtes Minus geben, bisher ging man von einem deutlichen Plus aus. Der Containertransport soll leicht zulegen, laut alter Prognose wurde mit einem starken Anstieg gerechnet.
Der Umsatz bei der Hafenlogistik soll deutlich (alt: stark) ansteigen. Das EBIT wird 2026 bei 135 Millionen Euro bis 155 Millionen Euro gesehen. Die vorherige Prognose stand bei 160 Millionen Euro bis 180 Millionen Euro.
Im Bereich Immobilien wird weiter ein Umsatz auf Vorjahresniveau sowie beim EBIT ein deutlicher Rückgang erwartet.
Für den Gesamtkonzern bedeutet dies für 2026 einen deutlichen Umsatzanstieg (alt: starker Anstieg). Das EBIT soll bei 150 Millionen Euro bis 170 Millionen Euro (alt: 175 Millionen Euro bis 195 Millionen Euro) liegen.
Die Aktien von HHLA verlieren 0,5 Prozent auf 21,60 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten kommt das Papier auf ein Plus von 14 Prozent.
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