Pyramid Aktie: Experte erwartet mehr als eine Kursverdoppelung
Der Technologiekonzern Pyramid hat vorläufige Zahlen zum ersten Halbjahr 2026 vorgelegt, die vor allem im zweiten Quartal einen deutlichen Schub zeigen - wir berichteten bereits am Montag darüber. mwb research wertet die Entwicklung bei dem Münchener Tech-Unternehmen als Beleg dafür, dass die operative Trendwende Gestalt annimmt, und hält an der Kaufempfehlung für die Pyramid Aktie fest. mwb research bestätigt in der aktuellen Studie zu dem m:access-notierten Anteilschein neben der Einstufung mit „Buy” auch das Kursziel von 3,30 Euro, aktuell liegt der Aktienkurs von Pyramid am Mittwochnachmittag bei 1,34 Euro - man erwartet also mehr als eine Kursverdoppelung.
In der ersten Jahreshälfte kletterte der Umsatz von Pyramid um 10 Prozent auf 40,3 Millionen Euro, das operative Ergebnis auf EBITDA-Basis erreichte 1,9 Millionen Euro. Bemerkenswert findet das mwb-Analystenteam vor allem den Verlauf des zweiten Quartals: Dort zogen die Erlöse gegenüber dem Auftaktquartal um 28 Prozent auf 22,6 Millionen Euro an, während die EBITDA-Marge von zuvor 1,1 auf 7,5 Prozent sprang. Gestützt werde die Entwicklung von einem auf das Jahr hochgerechneten Auftragseingang von mehr als 100 Millionen Euro. Zwar stünden die konsolidierten Zahlen und die Frage, wie viel davon in Barmittel mündet, noch aus. Der operative Trend und die kürzlich abgesicherte Bilanz sprächen nach Einschätzung der Experten aber für eine zuversichtliche Perspektive.
Den Prognosen von mwb research zufolge soll der Umsatz von Pyramid von 74,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr über 87,9 Millionen Euro in diesem Jahr auf 101,1 Millionen Euro im Jahr 2027 steigen, was Zuwachsraten von 18 und 15 Prozent entspräche. Beim operativen Ergebnis rechnen die Experten mit einer Erholung von 1,6 Millionen Euro auf 3,6 Millionen Euro in diesem und 4,4 Millionen Euro im kommenden Jahr, die EBIT-Marge bliebe mit rund 4 Prozent aber dünn. Das Ergebnis je Pyramid Aktie soll von 0,02 Euro auf 0,15 Euro und anschließend 0,21 Euro zulegen. Die Nettofinanzverschuldung sinkt den Schätzungen zufolge von 11,1 Millionen Euro deutlich auf 4,4 Millionen Euro und damit auf das rund 1,1-Fache des operativen Ergebnisses. Eine Dividende zahlt das Unternehmen bisher durchgängig nicht und die Analysten erwarten hier eine Fortsetzung.
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