Bayer holt sich 3 Milliarden Euro über einen Apollo-Deal
Bayer hat sich 3 Milliarden Euro frisches Eigenkapital gesichert und dafür am Freitag eine Vereinbarung mit dem Vermögensverwalter Apollo unterzeichnet. Der DAX-Konzern bündelt hierzu sein Geschäft mit reversiblen Langzeit-Kontrazeptiva (LARC) in einer neu gegründeten Gesellschaft, an der von Apollo verwaltete Fonds und Tochtergesellschaften eine Minderheitsbeteiligung erhalten. Die Mehrheit und die vollständige operative Kontrolle über das Geschäft verbleiben bei Bayer. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Auf die Ausrichtung des LARC-Geschäfts hat der Einstieg von Apollo nach Darstellung von Bayer keine Auswirkungen. Es bleibt Teil des Kerngeschäfts der Division Pharmaceuticals und wird weiterhin vollständig im Konzernabschluss des DAX-Titels konsolidiert. Für Bayer steht bei der Transaktion die Kapitalstruktur im Vordergrund: Das Unternehmen will damit seine finanzielle Flexibilität in einem Jahr erhöhen, in dem Anleihefälligkeiten und Rechtsstreitigkeiten den Liquiditätsbedarf steigen lassen.
Vollzogen werden soll die Vereinbarung voraussichtlich im dritten Quartal 2026. Bayer stellt den Abschluss unter den Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden sowie der üblichen Abschlussbedingungen.

