Bayer bündelt US-Glyphosatgeschäft in neuer Einheit Ruveon
Der Bayer-Konzern fasst sein US-Glyphosatgeschäft künftig in einer eigenständigen Gesellschaft namens Ruveon LLC zusammen. Diese verantwortet sämtliche Aspekte des Geschäfts in den USA – von der Preisgestaltung über Markteinführungsstrategien bis zu Produktion und Logistik. Ruveon hat ihren Sitz im US-amerikanischen St. Louis und bleibt Teil des Bayer-Konzerns. Über die Einheit werden die US-Kunden weiterhin mit Produkten der Marke Roundup versorgt. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Die Neuaufstellung ist Teil des im Vorjahr vorgestellten Fünfjahresprogramms der Bayer-Sparte Crop Science, mit dem der DAX-Konzern aus Leverkusen die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität seines Agrargeschäfts verbessern will. Als eigenständige Einheit soll Ruveon agiler agieren können, um den Dynamiken des stark von Generika geprägten Glyphosatmarktes besser zu begegnen.
Die bislang für das US-Glyphosatgeschäft zuständigen Produkt- und Vertriebsteams gehen in Ruveon auf. Nach Darstellung von Brian Naber, Leiter Crop Science Nordamerika und Australien/Neuseeland, ermöglicht die neue Struktur eine stärkere Fokussierung auf die Kundenbedürfnisse und einen gezielteren Ressourceneinsatz.
Geführt wird Ruveon von Alfonso Alba Ordóñez, der mehr als 30 Jahre Führungserfahrung bei Bayer mitbringt und Stationen in Europa, Süd- und Nordamerika sowie China durchlaufen hat. Als Executive Vice President und Leiter des kommerziellen Geschäfts verantwortet Steve Knodle die Vertriebs- und Marketingteams für Glyphosat in den USA.

