Evonik hebt Jahresprognose nach starkem zweiten Quartal an
Evonik hat vorab Eckdaten zum zweiten Quartal 2026 veröffentlicht und seine Jahresprognose angehoben. Im zweiten Quartal erwartet der Chemiekonzern nach eigenen Angaben vom Freitag ein bereinigtes EBITDA von 600 bis 650 Millionen Euro nach 509 Millionen Euro im Vorjahr und liegt damit deutlich über dem Analystenkonsens von rund 567 Millionen Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Getragen wird die Entwicklung laut Evonik von höheren Mengen und Preisen sowie laufenden Kostensenkungen. Im Segment Advanced Technologies profitiert der Chemiekonzern aus Essen zudem von Lieferengpässen asiatischer Wettbewerber - deren Versorgung mit Rohstoffen sei beeinträchtigt, so das MDAX-Unternehmen mit Blick auf den durch den Iran-Krieg zuletzt lahmgelegten Schiffsverkehr in der Straße von Hormus.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Evonik nun mit einem bereinigten EBITDA zwischen 2,0 und 2,2 Milliarden Euro nach zuvor 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro; 2025 waren es rund 1,9 Milliarden Euro. Der Konzern weist allerdings auf Unsicherheiten für die zweite Jahreshälfte hin: Der Vorteil aus den Lieferengpässen dürfte nachlassen, sobald sich der Schiffsverkehr nach der Öffnung der Straße von Hormus normalisiert. Die finalen Quartalszahlen will Evonik am 4. August 2026 vorlegen.



