Audius: Stolz auf die Gesamtleistung
Unter dem Dach von audius finden sich drei Geschäftsbereiche: Telekommunikation, IT Services und Software/Cloud. Im Bereich Telekommunikation unterstützt die im m:access notierte Gesellschaft Mobilfunkprovider beim Ausbau der Netze oder auch bei der Glasfaser-Infrastruktur. Der Bereich Energienetze wird künftig dabei auch immer bedeutsamer. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Bei den IT Services geht es um die Arbeitsplatzinfrastruktur, hier zählen auch DAX-Unternehmen zu den Kunden von Audius. Wolfgang Wagner, Vorstand von Audius, führt auf einer m:access Konferenz der Börse München aus, dass man den Mittelstand komplett mit IT bedienen könne, oft hat man aber größere Kunden, bei denen man Teilgewerke übernehme.
Im Sektor Software/Cloud setzt man auf Software von Microsoft und adaptiert diese bei Kunden nach deren Bedürfnissen.
Zuletzt wurden jeweils rund 29 Prozent des Umsatzes in den Bereichen Telekom und IT Services erwirtschaftet, Software/Cloud kam auf 42 Prozent. 90 Prozent des Umsatzes entfällt auf Deutschland, die USA steuern 5 Prozent bei, der Rest entfällt auf die übrige Welt.
2025 kam Audius auf eine Gesamtleistung von 108,8 Millionen Euro (Vorjahr: 84,2 Millionen Euro). Wagner ist in München sichtlich stolz, erstmals eine dreistellige Gesamtleistung ausweisen zu können. Das EBITDA ist von 7,1 Millionen Euro auf 8,8 Millionen Euro angestiegen. Operativ werden 6,2 Millionen Euro (Vorjahr: 5,0 Millionen Euro) verdient. Je Aktie entspricht dies einem Gewinn von 0,48 Euro (Vorjahr: 0,42 Euro).
2026 soll das Wachstum weitergehen. Wagner rechnet mit einer Gesamtleistung von 125 Millionen Euro und einem EBITDA von mehr als 10 Millionen Euro. Erstmals werden zwei Zukäufe aus 2025 (Ergonomics und Compusafe) 2026 vollständig zum Umsatz beitragen.
Nach dem ersten Quartal kommt die Audius SE auf eine Gesamtleistung von 28,3 Millionen Euro (+44 Prozent) und auf ein EBITDA von 1,5 Millionen Euro (+87 Prozent). Das EBIT steigt von 0,2 Millionen Euro auf 0,8 Millionen Euro an.
Impulse soll es 2026 und in den folgenden Jahren durch die kritische Infrastruktur geben – sowohl national als auch international. Man will die eigenen Rechenzentren in Karlsruhe ausbauen und dabei die KI stärker in den Vordergrund rücken. So soll die KI als Wachstumstreiber dabei helfen, 2027 eine EBITDA-Marge von mehr als 10 Prozent zu schaffen.
Budgets im Bereich der kritischen Infrastruktur sind, so Wagner, ausreichend vorhanden. Jetzt müssen nur die entsprechenden Aufträge vergeben werden. Auch in Asien sieht der Vorstand, unabhängig von Aktivitäten rund um die kritische Infrastruktur ein gutes Umfeld. Die dortige Konjunkturentwicklung sollte sich für Audius positiv auswirken. Fast etwas verwunderlich in diesen Tagen. Wagner bewertet den US-Markt als derzeit stark. Er geht davon aus, dass sich die Dynamik dort fortsetzen wird.
Am vergangenen Donnerstag hat Audius eine Hauptversammlung organisieren. Dort haben die Aktionäre über die Dividende entscheiden. Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat lag bei 0,24 Euro je Aktie. Im Vorjahr gab es 0,20 Euro je Aktie. Die Aktionäre haben diesem Vorschlag mit mehr als 99 Prozent zugestimmt. Die Ausschüttungsquote liegt somit bei 50 Prozent. Auch in den kommenden Jahren will Audius die Hälfte des Gewinns an die Aktionäre überweisen.
Die Aktien von Audius notieren bei 13,00 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie rund 12 Prozent zugelegt. Analysten von SMC sehen das Kursziel für den Titel bei 27,60 Euro.



