Vonovia: Kursschwäche hat Folgen
Ende Februar notierte die Aktie von Vonovia noch weiter über 28 Euro. Vor wenigen Tagen lag der Kurs bei unter 20 Euro. Damit wird das Papier deutlich interessanter. Sollte sich die weltpolitische Lage weiter beruhigen, dürften Investoren den Mietwohnungsmarkt in Deutschland wieder mehr schätzen.
Ein negativer Aspekt bleibt jedoch die Inflation. Diese drückt die Bewertung des Portfolios, daraus resultieren geringere Gewinnerwartungen.
Wie bisher sprechen die Analysten von Berenberg dennoch eine Kaufempfehlung für die Aktien von Vonovia aus. Das Kursziel für die Immobilien-Aktie stand bisher bei 38,00 Euro. Es wird in der neuen Studie auf 34,50 Euro reduziert.
Gestern haben auch die Experten von Goldman Sachs ihre Kaufempfehlung für die Papiere von Vonovia bestätigt. Hier wurde das Kursziel minimal von 34,30 Euro auf 34,20 Euro angepasst. Die Aktien befinden sich auf der „conviction buy list“ der Experten. Für eine gewisse Verunsicherung sorgt die Wahl zum Senat in Berlin, die im September stattfinden wird. Noch ist unklar, wer daraus als Sieger hervorgehen wird. Da Vonovia stark in Berlin engagiert ist, könnte der Wahlausgang einen gewissen Einfluss auf die Geschäfte haben.
Die Aktien von Vonovia geben heute 1,3 Prozent auf 20,62 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie fast 30 Prozent verloren.
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