MPH Health Care: Dividende steigt kräftig
Die MPH Health Care AG hat im ersten Quartal 2026 einen Verlust von 52,0 Millionen Euro verbucht nach 20,0 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Ursache ist nach Angaben des Berliner Unternehmens die stichtagsbezogene Bewertung der börsennotierten Beteiligungen: Als Investmentgesellschaft bilanziert MPH ihre Beteiligungen – allen voran die an der M1 Kliniken AG – zum beizulegenden Zeitwert. Entsprechend sank das Eigenkapital von 243,4 auf 191,4 Millionen Euro, der NAV je Aktie von 56,58 auf 44,70 Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Trotz des Verlusts im ersten Quartal 2026 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 9. Juli 2026 eine deutliche Anhebung der Dividende auf 5,00 Euro je MPH Health Care Aktie vor, nach 1,20 Euro im Vorjahr. Begründet wird dies mit der soliden Substanz und der starken operativen Entwicklung der Kernbeteiligung. Die Eigenkapitalquote liegt bei 91,9 Prozent.
Operativ verlief das Quartal bei der Beteiligung M1 Kliniken laut MPH stark: Das Beauty-Segment steigerte den Umsatz um 5,7 Prozent auf 27,1 Millionen Euro und das EBIT um 37,6 Prozent auf 9,2 Millionen Euro, die EBIT-Marge kletterte auf 33,9 Prozent. Bis 2029 strebt M1 im Beauty-Geschäft einen Umsatz von 200 bis 300 Millionen Euro bei einer Marge von mindestens 20 Prozent an – wovon nach Einschätzung der MPH auch die Holding langfristig profitieren dürfte.
Die MPH Health Care Aktie notiert bei 28,30 Euro mit 2,17 Prozent im Plus.


