HMS Bergbau: Emission für institutionelle Investoren
HMS Bergbau begibt eine Anleihe. Das Papier hat ein Volumen von bis zu 50 Millionen Euro. Verzinst ist die Anleihe jährlich mit 8,0 Prozent. Die Zinsen werden halbjährlich ausgezahlt. Die Laufzeit liegt bei fünf Jahren, die Anleihe wird somit im Juni 2031 zurückgezahlt. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Privatinvestoren können die neue Anleihe der Berliner nicht zeichnen. Es findet kein öffentliches Angebot statt. Vielmehr gibt es eine Privatplatzierung bei institutionellen Investoren. Die Orderphase läuft vom 9. Juni bis zum 17. Juni. Der genaue Platzierungspreis wird noch ermittelt, die Preisspanne wird mit 98 Prozent bis 100 Prozent angegeben. Das Mindestzeichnungsvolumen beträgt 100.000 Euro.
Ab dem 22. Juni ist der Handel mit der Anleihe im Freiverkehr der Börse Frankfurt möglich.
Das frische Geld soll für das weitere Wachstum genutzt werden. So sollen Volumensteigerungen in den Bereichen Flüssigbrennstoffe und Schmierstoffe finanziert werden. Hier liegt das besondere Interesse auf den Märkten in China, Indien und der ASEAN-Region.
CFO Jens Moir sagt: „Mit unserer neuen Anleihe stellen wir unsere Finanzierung noch breiter auf und können flexibel Marktopportunitäten in unseren Geschäftsfeldern Kohlehandel, Flüssigbrennstoffe und Schmierstoffe sowie dem Minengeschäft wahrnehmen.“
2026 rechnet HMS mit einem Umsatz von 2,0 Milliarden Euro. Das EBITDA wird bei 55 Millionen Euro gesehen. Inkludiert ist dabei ein einmaliger Bewertungseffekt über 20 Millionen Euro. 2025 gab es einen Umsatz von 1,22 Milliarden Euro und ein EBITDA von 59,4 Millionen Euro. Dabei entfallen 37 Millionen Euro auf einmalige Bewertungseffekte.
Die Aktien von HMS Bergbau geben 1,2 Prozent auf 42,50 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 30 Prozent. Eine bis 2030 laufende Anleihe notiert bei 103,8 Prozent.


