Aixtron gewinnt ROHM als GaN-Kunden - Produktion von Bauelementen für KI-Rechenzentren
Der Anlagenbauer Aixtron SE hat ROHM Semiconductor als Kunden für seine G10-GaN-Plattform gewonnen. Der japanische Leistungshalbleiter-Hersteller setzt das Depositionssystem ein, um in seinem Werk in Hamamatsu erstmals eine eigene GaN-Epitaxie aufzubauen. Das System befindet sich bereits im Hochlauf für die Serienproduktion von 8-Zoll-GaN-Epitaxiewafern für 650-Volt- und 100-Volt-Leistungsbauelemente. Bislang hatte ROHM seine 650-Volt-Bauelemente über externe Foundry-Partner fertigen lassen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Mit der eigenen Epitaxie will ROHM mehr Kontrolle über Waferqualität, Bauelementeleistung und Produktionsplanung gewinnen und treibt die vertikale Integration voran. „Die Entscheidung von ROHM, die GaN-Epitaxie auf unserer G10-GaN-Plattform in Eigenregie durchzuführen, steht für einen entscheidenden Wandel, wie führende Bauelementhersteller ihre Lieferketten für Verbindungshalbleiter absichern”, sagt Felix Grawert, CEO bei Aixtron.
Die Bauelemente adressieren wachstumsstarke Anwendungen in KI-Rechenzentren und elektrischen Antriebssträngen. Der Markt für GaN-Leistungsbauelemente dürfte Aixtron zufolge bis 2030 ein Volumen von rund 3 Milliarden US-Dollar erreichen. Über finanzielle Details der Partnerschaft wurde nichts mitgeteilt.
Die Aixtron Aktie notiert bei 55,00 Euro mit 4,92 Prozent im Plus.

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