Pfisterer: Gewinn springt 58 Prozent – Energieinfrastruktur-Boom
Der Energieinfrastruktur-Konzern Pfisterer Holding SE meldet steigende Ergebnisse im ersten Quartal 2026: Das Periodenergebnis stieg um 57,7 Prozent auf 18,5 Millionen Euro nach 11,7 Millionen Euro im Vorjahr, das bereinigte EBITDA wuchs um 32,1 Prozent auf 27,7 Millionen Euro, die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 21,8 Prozent nach 20,9 Prozent. Der Umsatz des Unternehmens aus Winterbach legte um 26,7 Prozent auf 126,9 Millionen Euro zu, getragen von allen Produktsegmenten. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 17,7 Prozent auf 335,8 Millionen Euro, der Auftragseingang lag mit 131,1 Millionen Euro erwartungsgemäß leicht unter dem hohen Vorjahreswert von 144,2 Millionen Euro.
Strategisch gewann Pfisterer im Quartal den Zuschlag zur Lieferung elektrischer Anschlusstechnik für die Offshore-Windparks Nordlicht I und Nordlicht II – derzeit die größten Offshore-Windparkprojekte Deutschlands. Zudem eröffnete das Unternehmen in Riad ein Trainings- und Installationszentrum zur Unterstützung der saudischen Energieinfrastrukturinitiative Vision 2030 und feierte Richtfest für ein neues HVDC-Testzentrum am Stammsitz Winterbach, das 2027 in Betrieb gehen soll.
„Besonders erfreulich ist, dass alle Produktsegmente zum Wachstum beitragen und wir sowohl Umsatz als auch Ergebnis deutlich steigern konnten. Mit unserem hohen Auftragsbestand und unserer starken Marktposition sehen wir uns für die Fortsetzung unseres profitablen Wachstumskurses hervorragend aufgestellt”, so Johannes Linden, Sprecher und Mitglied des Vorstands der Pfisterer Holding.
Auf Basis der positiven Entwicklung bestätigt der Vorstand die Jahresprognose: Für 2026 wird ein Umsatzwachstum von mindestens 12 Prozent sowie eine Book-to-Bill-Ratio von über 1 erwartet. Mittelfristig strebt Pfisterer eine bereinigte EBITDA-Marge im hohen Zehner- bis niedrigen Zwanzigerprozentbereich an.
Die Pfisterer Holding Aktie notiert bei 107,70 Euro mit 2,36 Prozent im Minus. Der Börsengang erfolgte vor rund einem Jahr zu einem IPO-Preis von 27 Euro.
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