Siemens Energy: Analysten warnen vor Abwärtstrend
Im zweiten Quartal verbessert Siemens Energy den Umsatz um fast 9 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Sondereffekten legt um 29 Prozent auf 1,164 Milliarden Euro zu. Der freie Cashflow vor Steuern kommt auf 1,975 Milliarden Euro, ein Plus von 42 Prozent. Der Auftragseingang steht bei 17,7 Milliarden Euro (+29 Prozent).
Wachstum kommt vor allem aus dem Bereich Gas Services, im Bereich Grid Technologies sind viele Aufträge hereingekommen. Bei Gamesa setzt sich der Turnaround fort, der Auftragseingang fällt jedoch eher schwach aus.
Mit den Zahlen erhöht Siemens Energy die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Es soll ein Umsatzplus von 14 Prozent bis 16 Prozent (alt: 11 Prozent bis 13 Prozent) geben. Die Marge vor Sondereffekten wird bei 10 Prozent bis 12 Prozent (alt: 9 Prozent bis 11 Prozent) gesehen. Nach Steuern soll es einen Gewinn von rund 4 Milliarden Euro (alt: 3 Milliarden Euro bis 4 Milliarden Euro) geben.
Die gute Entwicklung ist aus Sicht der Analysten von mwb research aber schon im Kurs eingepreist. Daher sehen die Experten derzeit kein Aufwärtspotenzial bei dem Titel.
Sie bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von Siemens Energy. Das Kursziel steht weiter bei 100,00 Euro.
Erwartet wird von den Analysten für das laufende Geschäftsjahr ein Gewinn je Aktie von 4,73 Euro, der im kommenden Geschäftsjahr auf 5,39 Euro ansteigen soll.
Die Aktien von Siemens Energy (WKN: ENER6Y, ISIN: DE000ENER6Y0, Chart, News) verlieren 3,9 Prozent auf 170,08 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 132 Prozent.
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