Finexity will sich bis zu 7,4 Millionen Euro bei Anlegern holen
Die Finexity AG hat eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals 2025 beschlossen. Ausgegeben werden bis zu 205.778 neue Namensaktien zum Bezugspreis von 36,00 Euro je Aktie, woraus ein maximales Emissionsvolumen von rund 7,4 Millionen Euro resultiert. Das Bezugsverhältnis beträgt 6:1, bestehende Aktionäre können ihre Bezugsrechte vom 8. Mai 2026 ab 0:00 Uhr bis zum 22. Mai 2026 um 12:00 Uhr ausüben. Das öffentliche Angebot steht laut Finexity unter dem Vorbehalt der BaFin-Gestattung des Wertpapier-Informationsblatts gemäß Paragraf 4 WpPG.
Nicht bezogene Aktien werden anschließend bis zum 8. Juni 2026 öffentlich über die unternehmenseigene Zeichnungsstrecke Finexity Access angeboten, die Mindestzeichnung beträgt 1.000 Euro.
Den Nettoerlös plant das Unternehmen aus Hamburg für den Erhalt von DLT- und TSS-Lizenzierungen, den weiteren Plattformausbau sowie die Finanzierung des Kaufpreises für den geplanten Erwerb von 90,1 Prozent an der Effecta GmbH einzusetzen. Der verbleibende Anteil soll als Working Capital für regulatorische Skalierung und Wachstum dienen.
Die Finexity Aktie notiert bei 41,80 Euro mit 2,34 Prozent im Minus.

