Hugo Boss: 2026 wird kein Wachstumsjahr
Das erste Quartal von Hugo Boss übertrifft die Erwartungen leicht. Gemeldet wird ein Umsatz von 905 Millionen Euro, der Konsens stand bei 887 Millionen Euro. Daraus resultiert währungsbereinigt ein Minus von 6 Prozent.
Bei der Bruttomarge geht es leicht auf 62,5 Prozent nach oben. Das EBIT sinkt um 42 Prozent auf 35 Millionen Euro. Hier gibt es eine Marge von 3,9 Prozent nach 6,1 Prozent im Vorjahr. Der freie Cashflow kommt auf 33 Millionen Euro (Vorjahr: -66 Millionen Euro).
Für das laufende Gesamtjahr prognostiziert der Modekonzern weiter einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Das EBIT soll bei 300 Millionen Euro bis 350 Millionen Euro (2025: 391 Millionen Euro) liegen.
Für die Analysten von mwb research ist 2026 ein Übergangsjahr bei Hugo Boss. Sie bleiben bei der Halteempfehlung für die Aktien von Hugo Boss. Das Kursziel steht unverändert bei 36,50 Euro.
Prognostiziert wird von den Analysten für 2026 ein EBIT von 299 Millionen Euro, der Gewinn je Aktie soll 2,58 Euro betragen und 2027 auf 2,98 Euro ansteigen.
Die Aktien von Hugo Boss verlieren 1,1 Prozent auf 35,41 Euro. In den vergangenen sechs Monaten kommt die Aktie auf ein Minus von 4 Prozent.

