Einhell: 2 Milliarden Euro in 2029
Seit 1964 existiert Einhell. Viele Konsumenten dürften Werkzeuge, ein Gartengerät oder Freizeitprodukte des Unternehmens aus Landau an der Isar zu Hause haben. Nicht so viele Investoren dürften jedoch wissen, dass es 51 Tochtergesellschaften von Einhell gibt. Beschäftigt werden dort insgesamt 2.600 Mitarbeiter.
Vor allem die Power Exchange Plattform macht Einhell derzeit viel Freude. Dahinter steckt ein Akku, der mit 350 Geräten von Einhell kompatibel ist. Dieses Systeme ist aktuell der große Impulsgeber von Einhell. Gefertigt wird dieser Akku vor allem an zwei Standorten in Ungarn und nach Shanghai (China).
2025 hat Einhell einen Umsatz von 1,157 Milliarden Euro erreicht, ein Plus von 4,3 Prozent. Von 2019 bis 2025 liegt die jährliche Umsatzsteigerung im Schnitt bei 11,4 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern wurde in diesem Zeitraum im Durchschnitt um 22,1 Prozent verbessert. Zuletzt legte es 2025 von 98,5 Millionen Euro auf 107,9 Millionen Euro zu, wie CFO Michael Brunner auf der Münchner Kapitalmarkt Konferenz (MKK) von GBC erklärt.
Bei der Umsatzverteilung entfällt immer weniger auf den klassischen Fachbetrieb. Hier geht die Quote von 13 Prozent (2024) auf 11 Prozent zurück. Der Bereich E-Commerce ist mit 28 Prozent stabil. DIY legt von 55 Prozent auf 57 Prozent zu.
Für das laufende Jahr rechnet Brunner mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro, der Vorsteuergewinn soll weiter zulegen. In München nennt der CFO diesen Ausblick in seiner Präsentation konservativ. Bis 2029 soll der Umsatz auf 2 Milliarden Euro ansteigen. Dabei soll auch die internationale Expansion helfen. Zudem sollen Zukäufe für weitere Impulse sorgen. Der anorganische Anteil am Wachstum wird bei mehr als 250 Millionen Euro gesehen.
Dividende von 1,90 Euro je Vorzugsaktie
Hoffnungen hat Brunner hinsichtlich der Entwicklung in den USA. Dort gibt es noch klaren Nachholbedarf auf einem sehr großen Markt. Derzeit sucht Einhell einen guten Partner für die dortigen Geschäftsexpansion.
Je Vorzugsaktie will Einhell eine Dividende von 1,90 Euro ausschütten, im Vorjahr gingen 1,50 Euro je Aktie an die Investoren. Dies entspricht einer Quote von rund 30 Prozent, der Gewinn je Aktie liegt 2025 bei 6,76 Euro. Auch langfristig will Einhell diese Quote beibehalten.
Viel Aufmerksamkeit unter Analysten genießt das Papier derzeit nicht. Die Analysten von Warburg haben zuletzt eine Kaufempfehlung für die Aktien von Einhell ausgesprochen. Das Kursziel sehen die Experten bei 105,00 Euro. Sie rechnen 2026 mit einem Umsatz von 1,246 Milliarden Euro und einem Gewinn je Aktie von 7,09 Euro.
Die Aktien von Einhell (WKN: A40ESU, ISIN: DE000A40ESU3, Chart, News) gewinnen 0,78 Prozent auf 77,10 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 15 Prozent.
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