DWS: Konzernergebnis springt um 33 Prozent, AuM auf Rekordhoch
Die DWS Group hat im ersten Quartal 2026 Erträge von 821 Millionen Euro erzielt, nach 753 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 9 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal sanken die Erträge um 9 Prozent, da die Performance- und Transaktionsgebühren nach einer außergewöhnlich hohen Multi-Asset-Performancegebühr im vierten Quartal 2025 zurückgingen. Die Kosten wurden auf 444 Millionen Euro gesenkt, nach 469 Millionen Euro im Vorjahr und 486 Millionen Euro im Vorquartal. Der Vorsteuergewinn bei der Deutsche-Bank-Tochter stieg im Jahresvergleich um 32 Prozent auf 377 Millionen Euro, nach 284 Millionen Euro. Das Konzernergebnis der DWS legte um 33 Prozent auf 264 Millionen Euro zu, nach 199 Millionen Euro. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich von 62,2 auf 54,1 Prozent.
Das gesamte verwaltete Vermögen erreichte mit 1.093 Milliarden Euro einen neuen Höchststand, nach 1.085 Milliarden Euro zum Jahresende 2025 und 1.010 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das Langfrist-Nettomittelaufkommen lag bei 6,6 Milliarden Euro, einschließlich Cash-Produkte und Advisory Services bei 11 Milliarden Euro. Treiber waren vor allem Zuflüsse in das Passive-Segment einschließlich Xtrackers sowie in Cash-Produkte. Im Active-Bereich kompensierten Zuflüsse in SQI und Multi Asset die Abflüsse aus Aktien- und Rentenfonds nahezu vollständig.
Nach dem Quartal unterzeichnete DWS Vereinbarungen zum Erwerb einer 40-prozentigen Beteiligung an der Nippon Life India AIF Management Limited, einer auf Alternative Investments spezialisierten Tochtergesellschaft von Nippon Life India Asset Management. Der Vollzug steht unter regulatorischem Vorbehalt. Zudem wurde DWS-CEO Stefan Hoops mit Wirkung zum 1. Mai 2026 zusätzlich in den Vorstand der Deutschen Bank berufen, die DWS bleibt dabei eine separat börsennotierte Einheit mit eigener Governance. Die Jahresprognose bleibt unverändert.
Die DWS Aktie notiert bei 56,80 Euro mit 2,33 Prozent im Minus.

