Steico: Produktionsstörfall belastet, Dividende bei 0,20 Euro je Aktie
Die Steico SE hat im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse von 382,9 Millionen Euro erzielt, nach 376,3 Millionen Euro im Vorjahr, ein Plus von 1,8 Prozent. Das EBITDA sank dagegen auf 67,9 Millionen Euro, nach 79,8 Millionen Euro, die Marge fiel von 21,0 auf 17,7 Prozent. Das EBIT blieb mit 35,9 Millionen Euro nahezu stabil, nach 36,0 Millionen Euro. Der Konzernjahresüberschuss ging auf 17,8 Millionen Euro zurück, nach 19,3 Millionen Euro, das Ergebnis je Steico Aktie auf 1,27 Euro, nach 1,37 Euro.
Ein Produktionsstörfall im Juni 2025 führte zu Lieferzeitverlängerungen bis in den Herbst und bremste die sich anbahnende Erholung der Baukonjunktur aus. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 61,2 Prozent, nach 57,8 Prozent.
Der Verwaltungsrat schlägt der Hauptversammlung erneut eine Dividende von 0,20 Euro je Steico Aktie (WKN: A0LR93, ISIN: DE000A0LR936, Chart, News) vor, was einem Gesamtbetrag von rund 2,8 Millionen Euro entspricht.
Für 2026 erwartet Steico bei stabilen Konjunkturaussichten einen Umsatz zwischen 375 und 398 Millionen Euro, was einem Veränderungsbereich von minus 2 bis plus 4 Prozent entspricht. Das EBIT soll zwischen 30 und 38 Millionen Euro liegen, was einer Marge von 8,0 bis 9,5 Prozent entspräche. Steigende Baugenehmigungszahlen in Europa gelten als positive Frühindikatoren, geopolitische Verwerfungen und Lieferkettenstörungen bleiben jedoch als Risikofaktoren bestehen.
Die Steico Aktie notiert bei 73,75 Euro mit 2,15 Prozent im Plus.

