Bayer: Supreme-Court-Verhandlung weckt vorsichtigen Optimismus
Bayers Aktie bleibt weiter stark vom Thema Glyphosat bestimmt. Die mündliche Verhandlung im Glyphosat-Rechtsstreit Durnell vor dem obersten US-Gericht hat die Aufmerksamkeit mehrerer Analystenteams auf sich gezogen. Eine Entscheidung des Supreme Court wird laut JPMorgan Ende Juni erwartet. Das Urteil hätte erhebliche Tragweite: Rund 80 Prozent der noch offenen Glyphosat-Klagen gegen Bayer würden von dem Richterspruch beeinflusst, so die Analysten. Und es könnten noch mehr werden: Noch bis zum 4. Juni können sich Kläger noch einem möglichen Vergleich anschließen. JPMorgan hält am „Overweight” mit 50 Euro Kursziel fest.
Barclays bewertet die Bayer Aktie (WKN: BAY001, ISIN: DE000BAY0017, Chart, News) mit „Overweight” und einem Kursziel von 48 Euro. Einzelne Fragen der Richter hätten für Zuversicht gesorgt, so das Institut. Die positive Grundeinschätzung zum Ausgang der Glyphosat-Verfahren sehe man durch den Verhandlungsverlauf bestätigt.
UBS bleibt bei der Kaufempfehlung für den DAX-Konzern aus Leverkusen mit einem Kursziel von 52 Euro. Das breite Fragespektrum der Richter sei erwartungsgemäß gewesen.
Die Bayer Aktie notiert bei 37,23 Euro mit 1,06 Prozent im Minus.

