Deutsche Börse: EBITDA-Rekord im ersten Quartal
Die Deutsche Börse Group hat im ersten Quartal 2026 Nettoerlöse von 1,638 Milliarden Euro erzielt, nach 1,507 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 9 Prozent. Bereinigt um das Treasury-Ergebnis stiegen die Nettoerlöse um 12 Prozent auf 1,434 Milliarden Euro, nach 1,277 Milliarden Euro. Das EBITDA erreichte mit 1,007 Milliarden Euro einen Rekordwert, nach 0,912 Milliarden Euro im Vorjahr, ein Anstieg von 10 Prozent. Das EBITDA ohne Treasury-Ergebnis legte um 18 Prozent auf 803 Millionen Euro zu, nach 682 Millionen Euro.
Das EBIT stieg um 12 Prozent auf 877 Millionen Euro, nach 787 Millionen Euro. Der Periodenüberschuss des Börsenbetreibers wuchs auf 614 Millionen Euro, nach 552 Millionen Euro, davon 585 Millionen Euro den Aktionären der Deutsche Börse AG zuzurechnen, nach 525 Millionen Euro. Das Ergebnis je Deutsche Börse Aktie (WKN: 581005, ISIN: DE0005810055, Chart, News) lag bei 3,21 Euro, nach 2,86 Euro im Vorjahr. Die operativen Kosten stiegen auf 626 Millionen Euro, nach 601 Millionen Euro, getrieben vor allem durch höhere sonstige betriebliche Aufwendungen von 187 Millionen Euro, nach 169 Millionen Euro.
Treiber der Quartalsentwicklung waren nach Angaben des DAX-notierten Unternehmens geopolitisch bedingte Marktvolatilität sowie fortgesetztes strukturelles Wachstum. Das Treasury-Ergebnis aus dem Bankgeschäft sank auf 204 Millionen Euro, nach 230 Millionen Euro im Vorjahr, belastete das Gesamtwachstum der Nettoerlöse damit aber weniger stark als in den Vorquartalen.
Auf Basis des Jahresauftakts bestätigt die Deutsche Börse ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026. „Mit diesem guten Jahresauftakt sind wir voll auf Kurs, unsere ambitionierten Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen”, so Jens Schulte, Finanzvorstand der Deutsche Börse Group.
Die Deutsche Börse Aktie notiert bei 266,60 Euro mit 0,23 Prozent im Plus.
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