Cantourage begrüßt US-Cannabis-News, setzt aber auf Europa
Die US-Regierung plant, Cannabis im Rahmen des Controlled Substances Act von Schedule I auf Schedule III herabzustufen. Für US-amerikanische Cannabisunternehmen hätte das vor allem steuerliche Konsequenzen, da die bislang geltenden Einschränkungen nach Section 280E entfallen würden, was die Profitabilität der Branche merklich verbessern dürfte.
Cantourage wertet den Schritt als weiteres Signal für die globale Normalisierung von Cannabis als reguliertem Wirtschaftsgut. „Die Entwicklungen in den USA sind ein weiterer Beleg dafür, dass sich Cannabis weltweit zunehmend als regulierter Wachstumsmarkt etabliert”, sagt Philip Schetter, CEO der Cantourage Group SE.
Für das eigene Geschäft sieht Cantourage den Effekt vor allem indirekt: Eine verbesserte Kapitalverfügbarkeit bei US-Unternehmen könnte deren internationale Expansion beschleunigen und Chancen für Partnerschaften eröffnen. Den strategischen Schwerpunkt legt Cantourage jedoch weiterhin auf Europa, wo das Unternehmen als Plattformanbieter für die Verarbeitung und den Vertrieb von Medizinalcannabis tätig ist. „Unser Fokus liegt klar auf Europa. Hier entstehen nachhaltige Marktstrukturen mit hohen Qualitätsstandards, die langfristig attraktive Wachstumschancen bieten”, so Schetter am Freitag.
Die Cantourage Aktie notiert bei 5,80 Euro mit 3,57 Prozent im Plus.


Dieser Bericht könnte Sie auch interessieren