Jungheinrich bricht nach EBIT-Halbierung um 15 Prozent ein
Die Jungheinrich AG hat mit den vorläufigen Q1-Zahlen eine drastische Ergebnisverschlechterung gemeldet, auf die der Aktienkurs des Hamburger Unternehmens mit einem Kurseinbruch von mehr als 15 Prozent reagiert. Der Umsatz sank leicht auf 1,272 Milliarden Euro, nach 1,305 Milliarden Euro im Vorjahr. Das EBIT halbierte sich nahezu auf 56,5 Millionen Euro, nach 104,5 Millionen Euro, die EBIT-Marge fiel von 8,0 auf 4,4 Prozent.
Als Ursachen nennt Jungheinrich (WKN: 621993, ISIN: DE0006219934, Chart, News) erhöhten Preisdruck, negative Auslastungseffekte sowie den im Februar beendeten Streik im Werk Lüneburg. Zusätzlich belasteten Einmaleffekte das Ergebnis: 20 Millionen Euro aus der Entkonsolidierung der im Februar 2026 veräußerten russischen Tochtergesellschaft sowie 1 Million Euro aus dem laufenden Transformationsprogramm.
Positiv entwickelte sich der Auftragseingang, der auf 1,535 Milliarden Euro stieg, nach 1,386 Milliarden Euro im Vorjahr. Allerdings sind dabei Vorzieheffekte infolge angekündigter Preiserhöhungen zu berücksichtigen.
Die Jahresprognose vom 27. März 2026 wird von Jungheinrich unverändert beibehalten. Die vollständige Quartalsmitteilung erscheint am 7. Mai 2026.

