Ringmetall steigert Umsatz durch Zukäufe, Konzernergebnis bricht ein
Ringmetall SE hat im Geschäftsjahr 2025 einen Konzernumsatz von 187,7 Millionen Euro erzielt, nach 174,9 Millionen Euro im Vorjahr, ein Plus von 7,3 Prozent. Das Wachstum ist wesentlich auf Akquisitionen zurückzuführen, darunter Peak Packaging, FIB Beer Systems, Hutek und Indutainer. Der Geschäftsbereich Liner wuchs umsatzseitig um 41,8 Prozent auf 75,9 Millionen Euro, der Geschäftsbereich Verschlusssysteme verlor 7,9 Prozent auf 111,8 Millionen Euro.
Das EBITDA des Ringmetall-Konzerns sank leicht auf 23,0 Millionen Euro, nach 23,7 Millionen Euro im Vorjahr, belastet durch den Wegfall eines Sondereffekts aus 2024 sowie einen schwachen US-Dollar und verhaltene Nachfrage im Bag-in-Box-Geschäft. Das EBIT fiel um 22,1 Prozent auf 12,1 Millionen Euro, das Konzernjahresergebnis brach um 62,4 Prozent auf 4,2 Millionen Euro ein, nach 11,2 Millionen Euro im Vorjahr. Beim Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit meldet Ringmetall einen Rückgang von 19,1 auf 15,8 Millionen Euro.
Für 2026 erwartet Ringmetall einen Umsatz zwischen 185 und 205 Millionen Euro sowie ein EBITDA zwischen 21 und 28 Millionen Euro. Mögliche weitere Akquisitionen sind in der Prognose nicht berücksichtigt.
Die Ringmetall Aktie notiert bei 2,74 Euro mit 2,14 Prozent im Minus.

