Atoss hebt Margenprognose an – Cloud wächst um 27 Prozent
Atoss Software SE hat im ersten Quartal 2026 einen Konzernumsatz von 51,4 Millionen Euro erzielt, nach 46,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, ein Plus von 11 Prozent. Wesentlicher Treiber war nach Angaben des Münchener Unternehmens vom Freitag erneut das Cloud- und Subscriptions-Geschäft, das um 27 Prozent auf 27,0 Millionen Euro zulegte, nach 21,4 Millionen Euro im Vorjahr, und nun 53 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht, nach 46 Prozent im Vorjahr. Die wiederkehrenden Erlöse insgesamt stiegen um 17 Prozent auf 36,7 Millionen Euro, nach 31,3 Millionen Euro, und repräsentieren 71 Prozent des Umsatzes. Gegenläufig sanken die Lizenzumsätze um 40 Prozent auf 1,6 Millionen Euro, nach 2,7 Millionen Euro.
Je Atoss Aktie (WKN: 510440, ISIN: DE0005104400, Chart, News) erhöhten die Münchener ihren Überschuss von 0,71 Euro auf 0,80 Euro. Das EBIT stieg auf 18,2 Millionen Euro, nach 15,6 Millionen Euro, bei einer Marge von 35 Prozent, nach 34 Prozent im Vorjahr. Der operative Cashflow verdoppelte sich nahezu auf 39,7 Millionen Euro, nach 20,2 Millionen Euro im Vorjahr.
Der Cloud- und Subscriptions-Auftragsbestand für die nächsten zwölf Monate lag zum 31. März 2026 bei 114,3 Millionen Euro, nach 92,8 Millionen Euro zum Vorjahresquartal, ein Plus von 23 Prozent. Der Cloud- und Subscriptions-ARR stieg um 27 Prozent auf 109,8 Millionen Euro, nach 86,7 Millionen Euro. Der gesamte ARR-Auftragsbestand wuchs um 16 Prozent auf 152,5 Millionen Euro, nach 131,9 Millionen Euro. Die Liquidität erhöhte sich auf 162,1 Millionen Euro, nach 131,9 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Atoss die Umsatzprognose von rund 215 Millionen Euro und hebt die EBIT-Margenprognose auf mindestens 34 Prozent an, nach bisher mindestens 32 Prozent. Der Hauptversammlung am 30. April 2026 wird eine Dividende von 2,28 Euro je Aktie vorgeschlagen, in Summe rund 36,3 Millionen Euro.
Die Atoss Software Aktie notiert bei 84,10 Euro mit 6,05 Prozent im Plus.

