Aktien im Fokus - Infineon: Noch einsteigen? - Dt. Telekom, freenet, Nel, Rheinmetall und TKMS
Wo ist am Aktienmarkt etwas los, welche Themen interessieren Anleger derzeit besonders? Vor allem für Trader ist es wichtig zu wissen, wo „die Musik spielt” und welche Themen an der Börse aktuell besonders stark im Fokus stehen. Und hier entscheidet nicht die 4investors-Redaktion, sondern die Leser. Welche unserer Berichte erzielten große Aufmerksamkeit, was interessierte unsere Leser besonders? Sie haben entschieden: Das sind die 4investors Top-News.
Deutsche Telekom Aktie: Bären behalten die Oberhand – noch
Die Deutsche Telekom Aktie befindet sich in einer anhaltend belasteten technischen Verfassung. In unserem letzten Chartcheck hatten wir bereits vor der bärischen Lage gewarnt – seitdem hat sich das Bild nicht gebessert. Der Kurs hat zunächst die Unterstützungszone bei 28,06 bis 28,30 Euro geräumt und anschließend auch das Gap bei 28,86 bis 29,05 Euro nach unten verlassen. Ein deutlicher Kursverlust folgte zuletzt auf Gerüchte um eine mögliche Fusion mit der US-Tochter T-Mobile. Die Aktie notiert aktuell bei 27,42 Euro und damit in einem Bereich, in dem die nächsten Auffangzonen bereits in Reichweite rücken. Jetzt lesen!
freenet Aktie: Dividendenperle sucht den Boden – gelingt die Wende?
Die freenet Aktie notiert deutlich unter ihrem Jahreshoch bei 33,92 Euro aus dem Februar 2026 und weit entfernt vom Allzeithoch bei 37,56 Euro. Gleichzeitig stützt die hohe Dividendenrendite des norddeutschen Telekommunikations-Unternehmens die Nachfrage und verleiht der Aktie in schwächeren Marktphasen ein gewisses Sicherheitspolster. Charttechnisch zeichnet sich nach dem jüngsten Rücksetzer eine mögliche Bodenbildung ab. Entscheidend ist dabei die Unterstützungszone zwischen dem Jahrestief bei 25,32 Euro und dem Bereich 26,00 bis 26,30 Euro. Bleibt diese Zone intakt, bleibt die Fantasie auf eine Trendwende für den Aktienkurs von freenet lebendig. Jetzt lesen!
Infineon Aktie: Gap-up auf 25-Jahres-Hoch – wie weit trägt das Momentum?
Ein Ausrufezeichen im DAX: Die Infineon Aktie gehört heute zu den stärksten Titeln im deutschen Leitindex. Ausgelöst wurde die Bewegung von positiven Nachrichten aus der Halbleiterbranche – Texas Instruments und STMicroelectronics sorgten für Aufwind im gesamten Sektor. Infineon profitierte mit einem kräftigen Kurssprung und markierte ein neues Haussetop. So hoch stand der Titel seit mehr als 25 Jahren nicht mehr. Das Gap-up am Donnerstag erfolgte zudem mit hohem Volumen und unterstreicht die Stärke der Bewegung. Jetzt lesen!
Nel ASA erhält 7-Millionen-Dollar-Auftrag für PEM-Elektrolyseur in den USA
Nel Hydrogen US hat einen Kaufauftrag über PEM-Elektrolyseur-Equipment im Wert von rund 7 Millionen US-Dollar von der Douglas County Public Utility District (DCPUD) im US-Bundesstaat Washington erhalten. Die Anlage soll überschüssigen Strom aus einem Wasserkraftwerk nutzen, um grünen Wasserstoff zu produzieren und dabei die Netzlast zu stabilisieren. Es handelt sich nach Unternehmensangaben um den ersten Auftrag für eine Wasserstoffanlage, die von einem öffentlichen Versorgungsunternehmen betrieben wird. Jetzt lesen!
Rheinmetall Aktie: Topformation als großes Risiko – droht Enttäuschung?
Weiter Druck auf die Rheinmetall Aktie – vorbörslich ist die Rüstungs-Aktie am Donnerstag immerhin stabil, doch das technische Bild bleibt angespannt. Im Mittelpunkt steht die Unterstützungszone bei 1.395 bis 1.410 Euro. Wird auch diese nachhaltig unterschritten, wäre eine lang ausgebildete obere Topformation zwischen 1.944/1.966 Euro und dem Allzeithoch bei 2.008 Euro vollendet. Für eine Rüstungsaktie, die lange ein bullisher Dauerläufer war, käme das einer grundsätzlichen Trendwende gleich, sofern im Anschluss auch die Zone 1.322/1.336 Euro stabil unterschritten wird. Dann wären in diesem Szenario Abgaben zur Marke von 1.200 Euro oder sogar darunter denkbar. Jetzt lesen!
TKMS Aktie erhält Kaufempfehlung - operative Basis bleibt „solide”
Wer die Halbjahreszahlen von TKMS am 11. Mai mit dem Vorjahr vergleicht, könnte auf den ersten Blick enttäuscht sein – der Grund dafür liegt allerdings nicht im Geschäft selbst. Die Aktienanalysten von mwb research führen dies auf eine ungewöhnlich hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahreszeitraum zurück. Für das erste Halbjahr kalkuliert das Institut mit einem Auftragseingang von 2,2 Milliarden Euro, einem Umsatz von 1,15 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge von 5,4 Prozent. Das Jahresziel von TKMS von rund 6 Prozent EBIT-Marge hält mwb research für erreichbar. Auch das Inflationsrisiko sei überschaubar: Ältere Verträge ohne Preisanpassungsklauseln seien bereits so weit abgearbeitet, dass nennenswerte Kostensteigerungen kaum noch durchschlagen dürften. Jetzt lesen!
