DAX: Ins Minus gedreht - UBS
Nach den Kursverlusten vom Montag (-1,2%) hat der DAX gestern per Saldo weitere 0,6% auf einen Endstand bei 24.271 verloren. Rückblick: Obwohl der deutsche Leitindex am gestrigen Dienstag über weite Strecken im Gewinn notierte, stand zur Schlussglocke ein Minus von 0,6% zu Buche. Dabei waren die Notierungen zunächst bei 24.508 in die Sitzung gestartet (Schlusskurs vom Montag bei 24.418) und in der Spitze auf das frühe Tageshoch bei 24.607 gestiegen. Am Nachmittag drehten die Kurse dann jedoch nach unten ab und fielen kurz vor Handelsschluss auf das Tagestief bei 24.247 zurück.
Ausblick
Aus charttechnischer Sicht ist der DAX (WKN: 846900, ISIN: DE0008469008, Chart, News) wieder in den Bereich des Januar- bzw. des Februar-Tiefs zurückgefallen.
Das Short-Szenario
Setzen die Blue Chips zur Wochenmitte weiter zurück, müsste zunächst auf die mittelfristige 100-Tage-Linie (aktuell bei 24.222) geachtet werden, die nach wie vor die erste Unterstützung darstellt. Unterhalb der langfristigen 200-Tage-Linie (24.116) würden sich die Blicke dann bereits auf die 24.000er-Schwelle mit der kurzfristigen 50-Tage-Linie (23.975) richten. Wird danach auch die Kurslücke vom vergangenen Dienstag (14. April) bei 23.742 geschlossen, dürften danach die beiden 2025er-März-Tops bei 23.476 auf den Prüfstand gestellt werden.
Das Long-Szenario
Auf der Oberseite sind die ersten Hürden dagegen weiterhin am Juni- und am Juli-Top (24.479 bzw. 24.639) zu finden, gleichzeitig sollte das offene Gap vom Montag geschlossen werden. Können die Kurse anschließend über das Oktober-Top bei 24.771 steigen, wäre ein Anstieg an die 25.000er-Barriere denkbar. Wird im Anschluss auch das offene Gap vom 2. März geschlossen, könnte es bis zum Februar-Top bei 25.406 bzw. bis zum Rekordhoch bei 25.508 Punkten nach oben gehen.
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