Bayer: Analysten erwarten starkes Quartal – Rechtsstreit bleibt Unsicherheitsfaktor
Vor dem Quartalsbericht Mitte Mai mehren sich bei Bayer die positiven Analystenstimmen. Goldman Sachs hebt das Kursziel für den DAX-Titel in einer aktuellen Analyse leicht von 54 auf 55 Euro an und bekräftigt die Kaufempfehlung. Das Research-Institut erwartet Ergebnisse oberhalb der Markterwartungen, mahnt aber zur Geduld beim laufenden Rechtsstreit: Die mündliche Verhandlung im Durnell-Fall vor dem obersten US-Gericht gilt zunächst als zentrales Beobachtungsthema.
JPMorgan bestätigt ebenfalls eine positive Einstufung mit „Overweight” sowie einem Kursziel von 50 Euro. Das operative Ergebnis im ersten Quartal dürfte den Konsens um rund ein Prozent übertreffen, glauben die Aktienanalysten. Mit einer Anpassung der Jahresziele rechnet das Research-Institut jedoch nicht, entsprechend seien auch keine nennenswerten Verschiebungen bei den Markterwartungen zu erwarten.
Deutlich zurückhaltender bleibt die Deutsche Bank, die zwar das Kursziel kräftig von 23 auf 43 Euro anhebt, die Aktie aber angesichts des nur geringen erwarteten Aufwärtspotenzials weiterhin nur mit „Hold” bewertet. Als Wachstumstreiber im ersten Quartal identifiziert das Institut das Agrargeschäft, das ein organisches Umsatzwachstum von 3,6 Prozent stützen soll.
Die Bayer Aktie notiert bei 41,21 Euro mit 0,58 Prozent im Minus.
