Pfisterer: Dividende soll steigen
Pfisterer bewertet das abgelaufene Geschäftsjahr als sehr erfolgreich. Der Umsatz verbessert sich um 17,4 Prozent auf 449,9 Millionen Euro. Das um IPO-Personalaufwendungen bereinigte EBITDA geht um 24,0 Prozent auf 80,1 Millionen Euor nach oben. Daraus resultiert eine Marge von 17,8 Prozent (Vorjahr: 16,9 Prozent). Nach Steuern verdient Pfisterer 51,7 Millionen Euro, ein Plus von 53,2 Prozent. 2024 lag der Gewinn bei 33,8 Millionen Euro.
Beim Auftragseingang meldet Pfisterer ein Plus von fast 30 Prozent auf 548,6 Millionen Euro. Der Auftragsbestand kommt auf 334,4 Millionen Euro, das ist ein Anstieg um 42,4 Prozent. Es gibt Ende 2025 eine Nettoliquidität von 19,2 Millionen Euro.
Die Investitionen steigen von 17,9 Millionen Euro auf 38,8 Millionen Euro an. Hier wird die Kapazitätserweiterung und der Bau des HVDS-Qualifizierungszentrums genannt.
Am 11. Juni findet die Hauptversammlung von Pfisterer statt. Dort müssen die Aktionäre über die Höhe der Dividende entscheiden. Vorgeschlagen wird eine Ausschüttung von 0,85 Euro je Aktie. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 30 Prozent. Im Vorjahr gab es eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie.
2026 soll der Umsatz um mindestens 12 Prozent ansteigen. Die Auftragseingänge werden auf dem Niveau von 2025 erwartet. Bis 2030 soll es einen Umsatz von 800 Millionen Euro bis 900 Millionen Euro geben.
Am tschechischen Standort Kadan will Pfisterer weitere Flächen kaufen, um die Kapazitäten zu erweitern. Auch wird eine weitere internationale Expansion geplant.
Vorstandssprecher Johannes Linden sagt: „Wir haben wichtige strategische Weichen für die Zukunft gestellt und sehen uns sehr gut positioniert, um von globalen Megatrends wie der Energiewende und der Dekarbonisierung zu profitieren. Mit dem Aufbau unseres HVDC-Qualifizierungszentrums schaffen wir die Grundlage für die nächste Wachstumsphase.“
Die Aktien von Pfisterer (WKN: PFSE21, ISIN: DE000PFSE212, Chart, News) gewinnen 5,0 Prozent auf 87,40 Euro. Ausgegeben wurde die Aktie im Mai 2025 zu je 27,00 Euro.
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