SMT Scharf steigert Umsatz, Ergebnis bricht deutlich ein
Der Hammer Bergbauausrüster SMT Scharf hat im Geschäftsjahr 2025 einen Konzernumsatz von 103,9 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr (95,0 Millionen Euro). Wesentlicher Wachstumstreiber war die erstmalige Vollkonsolidierung des chinesischen Joint-Venture-Unternehmens Xinsha, das den China-Anteil am Konzernumsatz auf 55,3 Prozent hob. Zusätzlich wuchs das Tunnelsegment auf 12,0 Millionen Euro, getrieben durch ein Großprojekt im Nahen Osten. Das Ersatzteile- und Servicegeschäft legte um 19,8 Prozent auf 59,8 Millionen Euro zu und überkompensierte das leicht rückläufige Neuanlagengeschäft.
Das operative Ergebnis (EBIT) sank auf 2,6 Millionen Euro (Vorjahr: 4,8 Millionen Euro), übertraf damit aber den zuletzt kommunizierten Prognosekorridor von 0,5 bis 2,5 Millionen Euro leicht. Das Ergebnis je SMT Scharf Aktie (WKN: A3DRAE, ISIN: DE000A3DRAE2, Chart, News) drehte auf minus 0,81 Euro (Vorjahr: plus 1,02 Euro). Der Auftragseingang fiel auf 88,6 Millionen Euro (Vorjahr: 103,9 Millionen Euro), der Auftragsbestand zum Jahresende auf 26,9 Millionen Euro (Vorjahr: 31,5 Millionen Euro) - beides ein Spiegelbild der verhaltenen Investitionsbereitschaft in den Bergbaumärkten.
Für 2026 erwartet SMT Scharf einen Konzernumsatz zwischen 95 und 115 Millionen Euro sowie ein EBIT zwischen 1 und 2 Millionen Euro. Die Prognose berücksichtigt einmalige Ergebniseffekte aus der strategischen Neuausrichtung, zu der die Entwicklung leichter Elektrofahrzeuge und batteriebetriebener Monorails sowie eine Optimierung der Konzernstrukturen zählen.
Die SMT Scharf Aktie notiert bei 8,70 Euro mit 1,75 Prozent im Plus.
