Syzygy: Schwäche in Deutschland setzt sich fort
2025 sinkt der Umsatz bei Syzygy um rund 18 Prozent auf 56,84 Millionen Euro. Erwartet hatte Syzygy zunächst ein Minus im hohen einstelligen Prozentbereich. Später ging man von einem Minus von 17 Prozent aus.
Vor allem die schwache Entwicklung in Deutschland sorgt für das Minus. Hier sinkt der Umsatz um mehr als 10 Millionen Euro auf 46,06 Millionen Euro. Großkunden sind weggefallen, Projekte haben sich verschoben, Budgets werden verkleinert.
Das EBIT vor Goodwill-Abschreibungen verschlechtert sich von 5,67 Millionen Euro auf -1,17 Millionen Euro. Die Goodwill-Abschreibungen gehen von 16,64 Millionen Euro auf 7,71 Millionen Euro zurück. Somit ergibt sich ein EBIT von -8,88 Millionen Euro (Vorjahr: -10,98 Millionen Euro). Nach Steuern sinkt der Verlust von 13,31 Millionen Euro auf 9,31 Millionen Euro.
2026 soll es einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro geben. Das EBIT wird von Syzygy bei 1,5 Millionen Euro bis 2,0 Millionen Euro erwartet. Auch hier dürfte die Entwicklung in Deutschland die Zahlen prägen. Ein Etat im mittleren einstelligen Millionenbereich fällt weg, das dürfte Syzygy nicht kompensieren können. In Polen, Großbritannien und in den USA dürften die Geschäfte hingegen besser oder auf Vorjahresniveau verlaufen.
Die Analysten von GBC prognostizieren für 2026 einen Umsatz von 50,02 Millionen Euro, das EBIT sehen sie bei 1,5 Millionen Euro.
Wie bisher sprechen sie eine Kaufempfehlung für den Titel aus. Das Kursziel von 2,70 Euro wird ebenfalls bestätigt.
Die Aktien von Syzygy (WKN: 510480, ISIN: DE0005104806, Chart, News) gewinnen 0,4 Prozent auf 1,305 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 46 Prozent nachgegeben.
