Bayer: Verkaufsempfehlung beim DAX-Titel entfällt
Der Ausblick bei Bayer auf 2026 ist vielfältig. Der schwache Dollar dürfte sich belastend auswirken, gleiches gilt für die hohen Benzin- und Dieselpreise. Daraus dürfte ein verhaltener Jahresstart resultieren. Es gibt aber auch einen positiven Sondereffekt über 450 Millionen Euro aus einer Einigung mit dem Wettbewerber Corteva. Zahlen zum ersten Quartal wird Bayer am 12. Mai publizieren.
Die Unsicherheiten rund um Glyphosat dürften sich reduzieren, die Rechtsrisiken werden geringer. Ein Vergleich über 7,25 Milliarden Dollar steht vor der endgültigen Genehmigung. Bis zum 4. Juni kann hier noch Widerspruch eingelegt werden, die endgültige Genehmigung kann am 9. Juli erfolgen.
Der Oberste Gerichtshof der USA strebt zudem eine Grundsatzentscheidung in der Sache an. Eine mündliche Verhandlung findet Ende April statt, ein Urteil könnte Ende Juni erfolgen. Je nach Urteil könnte in der Folge die Grundlage für künftige Klagen fehlen.
Die Analysten der DZ Bank haben bisher eine Verkaufsempfehlung für die Aktien von Bayer ausgesprochen. Das Kursziel lag bei 42,00 Euro. In der neuen Studie legt das Kursziel auf 44,00 Euro zu. Das neue Rating für die DAX-Aktie lautet „halten“.
Die künftige operative Entwicklung rückt bei Bayer wieder stärker in den Fokus. Erwartet wird von den Analysten für 2026 ein Gewinn je Aktie von 4,35 Euro (alt: 4,96 Euro). 2027 sollen es 4,44 Euro (alt: 5,09 Euro) sein. Die erste Schätzung für 2028 steht bei 4,74 Euro.
Die Aktien von Bayer (WKN: BAY001, ISIN: DE000BAY0017, Chart, News) verlieren 1,2 Prozent auf 40,00 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 105 Prozent.
