Evonik: Neue Kursziele vor den Quartalszahlen
Am 8. Mai stehen bei Evonik die Zahlen zum ersten Quartal an. Die Analysten der Deutschen Bank rechnen mit einem EBITDA-Rückgang um 18 Prozent auf 461 Millionen Euro. Hier spielen sowohl niedrigere Margen als auch Wechselkurseffekte eine Rolle. Der Konsens liegt noch etwas niedriger. Evonik selber rechnet mit einem Wert ungefähr auf Höhe der Zahlen zum dritten Quartal. Damals wurde ein EBITDA von 448 Millionen Euro erzielt.
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Halteempfehlung für die Papiere von Evonik. Das Kursziel wird von 13,00 Euro auf 15,00 Euro angehoben.
Vor den Ostertagen haben die Experten von Goldman Sachs ihre Kaufempfehlung für die Papiere von Evonik bestätigt. Dort geht das Kursziel von 18,00 Euro auf 20,00 Euro nach oben. Auch hier liegt die EBITDA-Schätzung zum Jahresauftakt über dem Konsens.
Von den Experten von Barclays kommt ebenfalls vor dem Osterfest das Votum „overweight“ für die Aktien von Evonik. Das Kursziel von 17,00 Euro wird bestätigt. Diese Analyse erfolgt im Rahmen einer Sektorstudie. Man sorgt sich in der Studie, dass der Konflikt am Persischen Golf Evonik aber auch BASF und Lanxess innerhalb der Branche besonders treffen könnte.
Die Aktien von Evonik (WKN: EVNK01, ISIN: DE000EVNK013, Chart, News) gewinnen 2,0 Prozent auf 16,91 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 8 Prozent verloren.
