Indus: Auftragspolster wächst, Dividende steigt auf 1,30 Euro je Aktie
Die Indus Holding hat 2025 den Umsatz leicht auf 1,74 Milliarden Euro gesteigert, nach 1,72 Milliarden Euro im Vorjahr. Das adjusted EBITA sank von 153,7 auf 147,8 Millionen Euro, die entsprechende Marge von 8,9 auf 8,5 Prozent – lag damit aber in der oberen Hälfte der eigenen Prognose. Vor Zinsen und Steuern wurde ein leichtes Ergebnisplus auf 127 Millionen Euro erzielt. Der Free Cashflow erreichte 124,0 Millionen Euro, nach 135,4 Millionen Euro im Vorjahr, übertraf damit aber das interne Ziel von mehr als 90 Millionen Euro deutlich. Die liquiden Mittel erhöhten sich auf 217,6 Millionen Euro, nach 145,2 Millionen Euro, während die Nettoverschuldung mit 544,0 Millionen Euro nahezu unverändert blieb.
Das Ergebnis je Indus Aktie stieg von 2,07 auf 2,77 Euro, allerdings begünstigt durch Einmaleffekte beim Steueraufwand. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 1,30 Euro je Aktie vor, nach 1,20 Euro im Vorjahr.
Auftragseingang gestiegen
Positiv entwickelte sich zudem die Auftragslage bei Indus: Der Auftragseingang wuchs um 15,1 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro, der Auftragsbestand stieg zum Jahresende auf 705,9 Millionen Euro, nach 636,6 Millionen Euro.
„Wie erwartet haben unsere Beteiligungen ihr Geschäft im Jahresverlauf ausgebaut. Auch wenn die Rahmenbedingungen uns nicht euphorisch werden lassen, sind wir zuversichtlich, dass wir 2026 moderat wachsen können. Es gibt weiterhin hohe Unsicherheiten im Markt durch protektionistische Handelspolitik und geopolitische Krisen. Aber wir machen unsere Hausaufgaben und kommen mit ordentlichen Margen stabil durch diese Zeiten”, sagt Johannes Schmidt, Indus-Vorstandsvorsitzender.
Für 2026 rechnet Indus mit einem Umsatz zwischen 1,80 und 1,95 Milliarden Euro sowie einem adjusted EBITA zwischen 150 und 170 Millionen Euro bei einer Marge zwischen 7,5 und 9,5 Prozent.
Die Indus Aktie notiert bei 28,05 Euro mit 1,41 Prozent im Minus.
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