Deutsche Rohstoff weitet Bohrprogramm aus – Hedgingquote unter 30 Prozent
Die Deutsche Rohstoff AG beschleunigt über ihre US-Tochter 1876 Resources das laufende Bohrprogramm in Wyoming. Ab dem 16. März kommt ein zweites Bohrgerät zum Einsatz, womit zur Jahresmitte insgesamt 10 Brutto-Bohrungen mit einem Nettoanteil von rund 75 Prozent die Produktion aufnehmen sollen. Bei anhaltend hohen Ölpreisen – die im Vorjahr bei rund 65 US-Dollar lagen – hält das Unternehmen eine Ausweitung auf deutlich über 20 Bohrungen bis Jahresende für möglich.
„Die erhöhten Preise und unsere optimale Vorbereitung möglicher Entwicklungsszenarien 2026, haben es uns erlaubt vergangene Woche umgehend ein zusätzliches Bohrgerät unter Vertrag zu nehmen, welches bereits im Powder River Basin aktiv war und direkt mit den Arbeiten auf einem bereits vorbereiteten Bohrplatz beginnen kann. Unser moderates Hedgebuch erlaubt es uns weitestgehend an den gestiegenen Ölpreisen zu partizipieren”, sagt Jan-Philipp Weitz, CEO bei der Mannheimer Deutsche Rohstoff.
Neue Prognose in Aussicht
Die Hedgingquote für 2026 liegt laut Deutsche Rohstoff bei dem 10-Bohrungen-Szenario derzeit unter 30 Prozent, bei über 20 Bohrungen bei rund 20 Prozent. Parallel entwickelt sich das Non-Op Joint Venture von Salt Creek Oil & Gas weiter, das rund 40 Millionen US-Dollar in neun Niobrara-Bohrungen investiert und ebenfalls zur Jahresmitte Produktion aufnehmen soll. Eine mögliche Anpassung der Jahresguidance stellt das Unternehmen nach Abschluss der ersten zehn Bohrungen in Aussicht.
Die Deutsche Rohstoff Aktie notiert bei 85,40 Euro mit 0,59 Prozent im Plus.
